Vienna Doctoral Academy: "Medieval Academy"

 

Wie es dem genuin interdisziplinären Wesen jeglicher mediävistischer Forschung entspricht, wendet sich die VDA ‚Medieval Academy’ an alle jungen ForscherInnen, die sich im Rahmen ihres Doktorats an der Universität Wien mit dem Mittelalter befassen wollen. Diese Initiative geht von einer Gruppe von Mediävisten aus, die fachlich breit gestreut ist (Byzantinistik, Germanistik, Geschichte, Judaistik, Kunstgeschichte, Latinistik, Musik) – wir freuen uns aber auf interessante und an der methodisch unabdingbaren Interdisziplinarität interessierte mediävistische ForscherInnen aus allen Gebieten.

Im Vordergrund unserer Arbeit stehen dabei einerseits methodische Fragestellungen, andererseits die für alle mediävistische Forschung relevante materielle Basis der Überlieferung. Dabei sollen Vernetzung innerhalb der Universität Wien und mit benachbarten Institutionen (z.B. ÖNB, ÖAW) im Zentrum unserer Aktivitäten stehen, die ergänzt werden durch WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland, deren spezifische Kompetenzen für die Mitglieder der VDA wichtig sind. Insbesondere sind folgende Aktivitäten geplant:

  • Workshops verschiedenster Art durch alle Mitglieder der VDA, um deren jeweilige Spezialisierung und Erkenntnisse mitzuteilen. Workshops durch DoktorandInnen können über die Dissertationsvereinbarung in ECTS um- und angerechnet werden.
  • Einladung von GastwissenschaftlerInnen zu Vorträgen, Workshops und intensiven Beratungsgesprächen.
  • Zusätzliche Lehre und Kompetenzvermittlung gerade in den an der Universität Wien noch nicht gut etablierten Bereichen mediävistischer Forschung.
  • Jährliche retreats in Wien oder anderen Orten zur gemeinsamen Diskussion und Vernetzung.
  • Förderung der Teilnahme an internationalen Kongressen zur Förderung der Vernetzung innerhalb den scientific communities – sowohl individuelle Teilnahme wie auch die Organisation von Sektionen.
  • Unterstützung der Publikation von peer-reviewed Artikeln durch vorherige Diskussion innerhalb der VDA.
  • Unterstützung bei der Vorbereitung der Fakultätsöffentlichen Präsentation, intensive Diskussion der eigenen Arbeit in kleinere und größeren Gruppen.Vertiefung der Kenntnisse der Digital Humanities.
  • Finanzielle Unterstützung bei der Forschung (Zugang zu Datenbanken, Digitalisierung, Anschaffung von Materialien).

Wir sind an Bewerbungen aus allen Bereichen mediävistischer Forschung interessiert. Besonders richten wir uns an DissertantInnen, die sich in den ersten Jahren nach der FÖP befinden oder ihre FÖP noch nicht absolviert haben. In diesem Falle müssen Sie nach spätestens einem Jahr die FÖP absolvieren, um weiter Mitglied der VDA zu bleiben.