Socratic-Seminar im Schloss Seggau in der Südsteiermark

Wissenschaftlicher Diskurs im frühherbstlich-malerischen Ambiente 

Elf Fellows der rechtswissenschaftlichen Vienna Doctoral Academy (Georg Brameshuber, Julius Schumann, Ralph Janik, Kevin Labner, David Messner, Stephanie Nitsch, Günther Schaunig, Aleks Semerciyan, David Tritremmel, Felix Zopf, Herwig Mitter) genossen von 11. bis 13. Oktober 2018 im Schloss Seggau in der Südsteiermark die exklusive Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten auch außerhalb der gewohnten vier Wände der Wiener Universität zu erproben. Die Herbstfrische trug Früchte: Unter der gewohnt harmonisch-kritischen Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz-Stefan Meissel und Univ.-Prof. MMag. Dr. Michaela Windisch-Graetz stellten die Fellows unter Beweis, dass sie ihr ausgeprägtes Sensorium für wissenschaftsadäquates Schreiben mit Hilfe der regelmäßig abgehaltenen Socratic-Sessions gezielt weiterentwickeln konnten.  

Die sechs Texte umfassten die Einführung einer Mehrwertsteuer auf der Arabischen Halbinsel  (Georg Brameshuber), historische Aspekte des Notstandsrechts im ABGB (David Messner, Auszug aus der Dissertation), Forschungsregulierung durch Förderung (Herwig Mitter), Angehörigenschmerzengeld nach österreichischem und deutschem Recht (Stephanie Nitsch), die Ratio eines Obiter Dictum in der Zulassung nach § 502 ZPO (Julius Schumann) und Überlegungen zur Ehe im Wandel auf Grundlage aktueller Judikatur des Verfassungsgerichtshofs (David Tritremmel).

Wie die vergnüglichen Tagesausklänge bei Speis und Trank offenbarten, erfreuen sich die Fellows nicht nur am gemeinsamen fachlichen Diskurs: Angeregt-emotionale Diskussionen über die einstmals glorreichen Zeiten eines – von den Fellows unterstützten – berühmten Wiener Arbeiterfußballvereins („Auf die Grünen“!) durften ebensowenig fehlen wie gemeinsames Mitfiebern beim abendlichen Länderspiel der Österreichischen Fußballnationalmannschaft. Das Wochenende wurde so zum „Gewinn auf allen Linien“: 1:0 für uns.       

Exkursion in die JA Simmering

Am 13. November 2018 findet um 9:30 Uhr eine Exkursion in die Justizanstalt Simmering (1010 Wien, Brühlgasse) statt. InteressentInnen werden bis 5. November 2018 um Anmeldung unter Caterina.grasl@univie.ac.at gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl auf 25 begrenzt.

Ganz herzlichen Dank an Monika Stempkowski für die Organisation!
    

Sommerdiskurs der Universität Wien aus Wirtschaft, Recht und Kultur 2018: 10-jähriges Jubiläum

„Sicherheit und Rationalität“

1.-3. August 2018 | Strobl/Wolfgangsee

Georg Brameshuber / Maria Sagmeister / Felix Zopf

„Sicherheit und Rationalität“ – unter diesem Generalthema stand der Sommerdiskurs der Universität Wien aus Wirtschaft, Recht und Kultur 2018 in Strobl am Wolfgangsee, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feierte. Auch in diesem Jahr bildeten Vorträge, Panels und Workshops sowie ein vielseitiges kulturelles Programm den Rahmen der dreitägigen Veranstaltung in der sommerlichen Zurückgezogenheit des Salzkammergutes.

Initiiert und konzipiert wurde der Sommerdiskurs vor 10 Jahren von Franz-Stefan Meissel (Universität Wien). Im Sommerdiskurs präsentiert sich die Universität Wien als öffentlicher Raum, als Ort der sozialen Interaktion, als Forum des Nachdenkens und der Diskussion. Aufgrund des überschaubaren Kreises der TeilnehmerInnen eignet sich der Sommerdiskus besonders zum intensiven Gedankenaustausch. Dazu bietet das jährlich parallel stattfindende Internationale Sommerprogramm der Sommerhochschule (SHS), die seit 1949 jährlich im Salzkammergut abgehalten wird, und nächstes Jahr das 70-jährige Jubiläum feiert, auch einen intensiven Austausch zwischen den Generationen. Auch in diesem Jahr bewährte sich die erfolgreiche Zusammenarbeit von Sommerhochschule und Sommerdiskurs unter der gelungenen Organisation von Nina Gruber und Verena Bauer. 

Das diesjährige Generalthema „Sicherheit und Rationalität“ wurde von hervorragenden WissenschafterInnen und ExpertInnen in Vorträgen und Diskussionen auf die Rationalität kollektiver Entscheidungsfindung hin untersucht. Dabei standen die kognitive Basis individueller und kollektiver Entscheidungsfindung und die Entscheidungsfindungsprozesse aus ökonomischer Sicht im Mittelpunkt. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten „Cyber Security” und Autonome Systeme im Rahmen von Impulsreferaten und Podiumsdiskussionen.

Eröffnet wurde der Sommerdiskurs durch die Vorträge „Decision Making and Rational Choice from an Ecomomic Perspective“ von Martin Kocher (Institut für Höhere Studien/Universität Wien) und „How to Make Decisions? The Cognitive Basis of Individual and Collective Decision Making“ von Natalie Sebanz (Central European University). Martin Kocher behandelte dabei zentrale Elemente rationaler Entscheidungsfindung auf individueller sowie auf kollektiver Ebene. Individuen und Unternehmen sowie die Politik handeln nicht immer unter dem Postulat der rationalen Entscheidungsfindung und gehen dabei nicht immer eigennützig vor. Dadurch wird die zentrale Annahme der traditionellen Volkswirtschaftslehre, wonach der Mensch als homo oeconomicusverstanden wird, zurechtgerückt. Abschließend strich Kocher das Ziel der „Behavioral Ecomomics“ hervor, als Untersuchung der systematischen Abweichungen vom traditionellen Modell des homo oeconomicus

Nathalie Sebanz sprach zum Einfluss unbewusster Prozesse auf die Entscheidungsfindung und zu kollektiven Entscheidungsprozessen. Sie stellte eine Reihe empirischer Studien zu beiden Fragestellungen vor und besprach sowohl Potentiale als auch Risiken der darin aufgezeigten Befunde. Kollektive Entscheidungsprozesse sind gerade für politische und gesetzgeberische Entscheidungen von Bedeutung. Auf die Rolle soziologischer Erkenntnisse für die Gestaltung von Demokratie wurde in der Diskussion eingegangen. 

Eine Mischung aus verschiedenen Themen und Aspekten gab es bei den Impulsreferaten und der Podiumsdiskussionzu „Autonomous Systems: Opportunities, Challenges, and Risks” unter der Moderation vonKlaus Taschwer (Der Standard). Den Auftakt machte Tobias Gantner (HealthCare Futurists) mit einem Ausblick in die Zukunft der Medizin. Dabei ging er vor allem auf Chancen durch „3D printed medicine“ und die Verbesserung der Diagnostik durch Algorithmen unter Zuhilfenahme von großen Datenmengen ein. Susanne Beck (Leibnitz Universität Hannover) machte den Auftakt zur Analyse von rechtlichen Problemen durch autonome Systeme. Sie strich das Problem der Diskriminierung durch Algorithmen heraus, da diese – ebenso wie Menschen – Vorurteile haben können. Anschließend thematisierte Beck das Problem der strafrechtlichen Verantwortung und stellte das Konzept der Zwischenschaltung von Menschen in den Entscheidungsprozessen vor. Dies soll weiterhin die (strafrechtliche-) Verantwortung für Handeln ermöglichen. Anschließend beschäftigte sich Iris Eisenberger (Universität für Bodenkultur Wien) mit dem maschinellen Lernen und den rechtlichen Konsequenzen. Sie zeigte anhand aktueller Bespiele die Gefahren auf und stellte die Herausforderungen bei der Regulierung dar. Helmut Hanusch (Verbandes Österreichischer Zeitungsherausgeber und -verleger) unterbrach den Reigen der juristischen Ausführungen und beleuchtete die Auswirkungen von autonomen Systemen auf den Journalismus. Hierbei wies Hanusch vor allem auf die Gefahren durch automatisierten Journalismus für die Qualität hin. Abschließend beschäftigte sich Julian Pehm (Institut für Europäisches Schadenersatzrecht an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften/Vienna Doctoral Academy) mit der Frage von verschiedenen zivilrechtlichen Haftungsmodellen für autonome Systeme. Dabei zeigte er anhand verschiedener Regelungen in einigen Staaten die Vielfalt an Lösungsansätzen auf.

Interessante Anwendungsfälle standen im Mittelpunkt der Impulsreferate und der Podiumsdiskussion zur „Rationalität kollektiver Entscheidungsfindung“ unter der Moderation von Franz-Stefan Meissel (Universität Wien). Es berichteten Aurel Schubert (Europäische Zentralbank), Siegward Schier und Jürgen Wimmer (beide Landesverteidigungsakademie/Institut für Höhere Militärische Führung) sowie Elisabeth Lovrek (Präsidentin des Obersten Gerichtshofs/Universität Wien) aus der Entscheidungsfindung in der Praxis der genannten Institutionen. Einleitend referierte Elisabeth Lovrek über die Entscheidungsfindung in den Senaten beim Obersten Gerichtsgerichtshof. Lovrek zeigte durch einen Zeitsprung ins Römische Reich die Zeitlosigkeit des Problems auf. Wichtige Elemente für die Entscheidungsfindung sind die Zusammensetzung des Senates und die Kontinuität von Rechtsprechungslinien sowie die Rolle des Vorsitzenden. Anschließend stellte Aurel Schubert den Entscheidungsfindungsprozess der Europäischen Zentralbank dar, der unter dem Motto des „Evidence based Policy Making“ steht. Dass dies von den Präsidenten der EZB im Laufe der Geschichte unterschiedlich ausgelegt wurde, konnte in der lebhaften Diskussion nachverfolgt werden: Von Duisenberg’s „I'm here, but I don't listen“ und Trichet’s tagelangen Diskussionen bis zu Draghi’s auf maximal 90 Minuten anberaumten Sitzungen im „Executive Style“. Siegward Schier erläuterte im Anschluss die Rationalität kollektiver Entscheidungsfindung im österreichischen Bundesheer in der Theorie. Hierbei ist das Zusammenspiel zwischen dem Individuum (Kommandant) und dem Kollektiv (Generalstab) wesentlich um eine einheitliche Führung in besonderen Stresssituationen sicherstellen zu können. Um eine hohe Führungsleistung gewährleisten zu können, strich Schier das Führungsprinzip „Führen durch Auftrag“ des österreichischen Bundesheeres heraus. Dabei wird durch eine klare Auftragserteilung, der Freiheit bei der Wahl der Mittel und der Gewährleistung von selbständigen Handeln unter Umklammerung von Gehorsam, Disziplin und Initiative auf Basis von einem wechselseitigen Vertrauen das Ideal einer hohen Führungsleistung erreicht. Diesen theoretischen Unterbau bereicherte Jürgen Wimmer in seinem Impulsreferat über die praktische Entscheidungsfindung im Militär als Beitrag zur Umsetzung strategischer Interessen. Im Zentrum seines Vortrags stand Klausevits‘ Zitat „Die Schlacht muss dem Kriegszweck dienen“, dessen Aussage sich auf folgende Fragen der Entscheidungsfindung zusammenfassen lässt: Sind die Mittel (Means) ausreichend? Besteht Klarheit über die Ziele (Ends)? Besteht ausreichend Koordination (Ways) zwischen den gegebenen Mitteln und den projizierten Zielen? Tragische Beispiele der jüngeren Zeitgeschichte – von Somalia, über Rwanda bis zu Srebrenica – zeigen die Gravität der Entscheidung. Anschließend ergab sich eine interessante Diskussion mit hochkarätige DiskutantInnen DiskussionsteilnehmerInnen, die ihre Sicht aus der Praxis schilderten.

Nachmittags konnten die TeilnehmerInnen unter vier Workshops wählen, in denen sich jeweils in kleinerer Runde Gelegenheit zur Diskussion bot. Judith Kohlenberger (Wirtschaftsuniversität Wien) lieferte einen Einblick in philosophische Grundlagen der Erkenntnistheorie und forderte die TeilnehmerInnen zum Gedankenexperiment „Gehirn im Tank“ heraus. Oliver Rathkolbs (Universität Wien) Workshop widmete sich der Frage des Erfolgs von Volksbegehren anhand historischer Beispiele aus Österreich. Im Workshop von Bernhard Schima (Europäische Kommission) wurden Entscheidungsprozesse innerhalb der Europäischen Kommission vorgestellt und diskutiert. Um die individuelle Wahlentscheidung und die dahinterliegende Ratio ging es im Workshop von Sylvia Kritzinger (Universität Wien).

Der zweite Tag des Sommerdiskurses verklang würdig im Rahmen eines Kammerkonzerts mit den Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in der Kirche in Strobl zu den Klängen von Wolfgang Amadeus Mozart. Dieses ist, wie jedes Jahr, der Öffentlichkeit zugänglich und schafft so die Möglichkeit zum Austausch mit der Bevölkerung und den Gästen des Salzkammergutes.

„Everyone is a potential targetund „Fake News are the new threat“: Im Rahmen der Begrüßung und Vorstellung der ReferentInnen eröffnete Nikolaus Fórgo (Universität Wien) mit zwei Thesen zur Diskussion „Cyber Security“ den letzten Tag des Sommerdiskurses. Der Trend zeigt, dass in einer Auseinandersetzung kein Unterschied zwischen zivilen und militärischen Einrichtungen gemacht wird. Und zum zweiten: Die Bedrohungslage verlagert sich weg von traditionellen Sicherheitsproblemen hin zu infiltrierenden Aktionen, deren Eingriffe auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Diesen Thesen folgend referierten Peter Deckenbacher (Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport/Landesverteidigungsakademie), Christof Tschohl (Research Institute/Zentrum für digitale Menschenrechte), Sonja Dürager (bpv Hügel Rechtsanwälte) und Ralph Janik (Universität Wien/Vienna Doctoral Academy). Peter Deckenbacher erläuterte in seiner Funktion als stellvertretender Kommandant des Kommandos „Führungsunterstützung und Cyber Defense“ die fünfte Domäne des österreichischen Bundesheers, den Cyber-Raum. Dabei standen die Abwehr von Cyber-Angriffen und die Rolle des Bundesheeres in der Zusammenarbeit mit Polizei und Zivilgesellschaft im Zentrum seines Vortrages. Christof Tschohl ging auf die datenschutzrechtlichen Aspekte von „Cyber Security” ein. Im Kern seiner Thesen steht die Auffassung, dass Technologien sich am Menschen zu orientieren haben (Human Dignity by Design) und die Grenzen der Menschenrechte zu wahren haben (Privacy by Design). Das Fazit der jüngsten Entwicklungen: Die EU-Datenschutz-Grundverordnung hat nun Anliegen des Datenschutzes von einer gesellschaftlichen Verantwortung (social responsibility) auf die Ebene der Regelkonformität (compliance) gehoben und insofern neue Standards gesetzt. Im Anschluss referierte Sonja Dürager über „Know How“ als eine neue Erscheinungsform im Immaterialgüterrecht. Dürager ging dabei auf die technischen und organisatorischen Aspekte und Maßnahmen ein, die für das Erlangen von rechtlichem Schutz für „Know How“ erforderlich sind. Abschließend ging Ralph Janik auf die Aspekte des internationalen Rechts ein, die sich im Zusammenhang mit „Cyber Security”“ stellen. Fraglich ist, ob der Anwendungsbereich traditioneller Konzepte der staatlichen Souveränität und der staatlichen Verantwortung sowie des Kriegsvölkerrechts (ius ad bellound ius in bello) auf die „Cyber Security“ übertragen werden können. Ein weiteres Spannungsfeld wird durch die neuen Maßstäbe der „Cyber Spionage“ eröffnet. Anschließend an Tschohl stellte auch Janik die Frage, ob die universellen Menschenrechte im Zusammenhang mit „Cyber Security“ und der Bekämpfung von Fake News besonderen Anforderungen ausgesetzt sind.

Abgeschlossen wurde der Sommerdiskurs von einem Kunsthistorischen Gespräch mit Daniel Uchtmann (Kunsthistorisches Museum Wien), der im Werk „Gefangennahme Simsons“ von Anthonis van Dyck das Opfer aus Vernunft anhand des divergenten Heldenpaars Simson und Delila erörterte. Unter Darstellung des Werks in einer Kopie erläuterte Uchtmann in einer Gegenüberstellung mit einem Werk von Peter Paul Rubens die Emanzipation des Schülers van Dyck von seinem Lehrmeister Rubens. Darüber hinaus ist der biblische Kontext von Simson und Delila im Buch der Richter ein beeindruckendes Beispiel für die Zerrissenheit aufgrund unvereinbarer Positionen, die bis zum prototypischen Selbstmord(-attentat) führten. 

Zum Abschluss klang der Sommerdiskurs mit einer Bootsfahrt von Strobl über den Türkis schimmernden Wolfgangsee nach St. Wolfgang und einem traumhaften Gala-Dinner im „Weißen Rössl“ in gelockerter Atmosphäre aus. 

Workshop Drittmitteleinwerbung/Post-Doctoral Funding

This workshop is aimed at PhD candidates at the Faculty of Law who will soon be applying for Post-Doctoral funding. It is an informative workshop on international and national funding opportunities with a particular focus on the relevant funding schemes from the Austrian Science Fund (FWF) e.g. Erwin Schrödinger outgoing fellowship, Hertha Firnberg, stand-alone projects etc. and the relevant funding schemes from the European Union e.g. Marie Skłodowska Curie Actions Individual Fellowships and the Justice Programme.

Der Workshop findet in englischer Sprache am 12. Juni von 10-12 Uhr im SEM 41 (Juridicum) statt.

Anmeldungen bitte per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

Workshop "Österreichs Mediensystem im Umbruch"

Am Freitag, den 9. Februar 2018, findet ein ganztägiger Workshop zum Thema "Dynamiken der Medienwirtschaft in Österreich und Europa" unter der Leitung von Hon. Prof. Dr. Andy Kaltenbrunner statt. Der Workshop findet von 9 bis ca. 17 Uhr im Hotel Strudelhof (Pasteurgasse 1, 1090 Wien) statt.

Zum Inhalt:

Durch Digitalisierung und Globalisierung haben sich Massenkommunikation und Journalismus auch in Österreich in wenigen Jahren mehr verändert als in vielen Jahrzehnten davor. Wir gehen in einem Workshop von aktuellen Debatten aus: zu Entwicklung von ORF und dualem Rundfunksystem; zu Zukunft von Printmedien und digitaler Transition; zum symbiotischen Verhältnis von Medien und Politik. Der Workshop nimmt aktuelle Medienbeobachtungen, Erfahrungen und Fragen der VDA-Fellows, als Ausgangspunkt, analysiert sie im historischen Kontext und unterfüttert mit aktuellen Daten zu Eigentümerschaft, Trends und neuen Forschungsergebnissen zur österreichischen und internationalen Medienlandschaft. Teilnahmevoraussetzung: Interesse an den Phänomenen unserer (professionellen) Kommunikation - und Lust, diese einmal strukturierter zu beobachten und zu diskutieren.

Anmeldung bitte bis spätestens 30. Jänner 2018 an caterina.grasl@univie.ac.at - begrenzte TeilnehmerInnenzahl (20), die Platzvergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung.

Buchpublikation "Gewährleistung bei Verträgen über digitale Inhalte"

Wir gratulieren VDA-Fellow Dr. Thomas Rainer Schmitt ganz herzlich zur Publikation seiner Dissertation "Gewährleistung bei Verträgen über digitale Inhalte" in der Juristischen Schriftenreihe des Verlags Österreich.

Zur Buchbestellung über die Verlagsseite gelangen Sie hier.

Rhetorik-Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Falk (Universität Mannheim)

Gliederung und Inhalt:

  1. Funktion und Begriff der Rhetorik
  2. Historische Grundlagen der Rhetorik
  3. Psychologische Grundlagen der Rhetorik (insbesondere Kognitions-, Entscheidungs- und Sozialpsychologie; Behavioral Law and Economics)
  4. Rechtswissenschaft,  Rechtspraxis und Rhetorik
  5. Klassische Erfahrungsregeln der Rhetorik

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Termin:

Samstag, 2. Dezember 2017 (Vorsicht Terminänderung!) von 9 bis 16:30 Uhr (vier Einheiten à 90 Minuten mit zwei Kaffeepausen und einer Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr) im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. OG.

Anmeldung:

Bitte bis 20. November 2017 per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

Workshop Kommunikation und Rhetorik

Termin:

9. und 10. November 2017, jeweils 9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. Stock.

 

Inhalt:

Wie spreche ich mit Laien? Wie kann ich komplexe Inhalte auf den Punkt bringen? Und wie schaffe ich es, meine Doktorarbeit in wenigen Worten kurz und bündig zu präsentieren? Diese schwierigen, herausfordernden und mitunter unangenehmen Momente im akademischen und beruflichen Alltag muss man nicht dem Zufall überlassen. Man kann Sie auch üben.

In diesem zweitätigen Intensiv-Workshop lernen und üben Sie, unterschiedliche Inhalte pointiert zu verknappen und auf ebenso unterschiedliches Publikum individuell einzugehen. In spielerischen Role-Plays bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Situationen auszuprobieren und sich unterschiedliche Taktiken und Sprachebenen anzueignen.Mit etwas Glück wird es Ihnen gelingen, selbst das komplexeste Vorhaben in 60 Sekunden zu verbalisieren.

Das Angebot richtet sich an alle VDA-Fellows, die in ihrer Arbeit etwas kommunikative und rhetorische Unterstützung benötigen.

Die in diesem Praxis-Seminar durchgeführten Übungen widmen sich den Themen inhaltliche Struktur, Gesprächsaufbau, verbale und nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Rhetorik und nicht zuletzt Kreativität und Spontaneität.

Folgende Inhalte werden im Workshop bearbeitet:

  • Individuelles Eingehen auf das Zielpublikum
  • Inhalt und Struktur
  • Rhetorik und verbaler Ausdruck
  • Freies Sprechen im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit
  • Raumpräsenz und Körpersprache
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Der richtige Umgang mit Black-outs und Fehlern

 

Anmeldung:

Bitte bis 25. Oktober 2017 an caterina.grasl@univie.ac.at. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt ist und die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden!

 

Trainer/in:

Mag.a Bettina Wegleiter und DI Wojciech Czaja

Mag.a Bettina Wegleiter, geboren in Tirol, ist Berufscoach für Kopf und Körper. Von 2006 bis 2012 war sie Karriereberaterin an der Universität Wien. Heute arbeitet sie als selbstständige Arbeitspsychologin und wendet eine eigens entwickelte Kombination von psychischer und physischer Arbeit an, wodurch Blockaden und Emotionen leichter bewältigt werden können. Sie ist systemischer Coach bei Systworks und arbeitet in Zusammenarbeit mit Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz aus.

DI Wojciech Czaja, geboren in Ruda Slaska, Polen, ist freischaffender Journalist für Tageszeitungen und Fachmagazine, u.a. für Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Er ist Autor zahlreicher Architekturbücher und arbeitet als Moderator und leitet Diskussionsrunden in den Bereichen Architektur, Immobilienwirtschaft, Kunst und Kultur. Er ist ausgebildeter systemischer Coach. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterrichtet Kommunikation und Strategie für Architekten.

Präsentation der University of Vienna Law Review und Begrüßung der neuen VDA-Fellows

Wir freuen uns, am 20. Juni um 18 Uhr im Dachgeschoß des Juridicum die erste Ausgabe der University of Vienna Law Review vorstellen zu können. Anschließend möchten wir auch 20 neu aufgenommene Fellows der VDA ganz herzlich begrüßen. Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Univie Teaching Award an Prof. Michaela Windisch-Graetz

Prof. Windisch-Graetz hat mit dem Konzept der VDA-Socratics den diesjährigen Teaching Award in der Kategorie "Peer Feedback geben und nehmen" gewonnen. Die Preisverleihung findet am 7. Juni 2017 um 18 Uhr im Kleinen Festsaal (Hauptgebäude) statt.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Fellows dabei sein könnten.

Workshop: Legal Academic Writing

Am 23. Juni 2017 findet ein ganztägiger Workshop (9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstr. 8-10, 3. Stock) zum Thema Legal Academic Writing unter der Leitung von Matthew Firth (Lektor an der Universität St. Gallen, Schweiz) statt.

Anmeldung:

Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt. Die Anmeldung (kurzes Email an caterina.grasl@univie.ac.at) ist ab sofort bis einschließlich 15. Juni möglich.

Kursbeschreibung:

This one-day course will provide students with the range of different academic language and legal skills needed to help support doctoral success. On completion of the course, participants will have a good understanding as to how to structure a doctoral thesis appropriately and produce a piece of work that is well-written, well presented, and thoroughly referenced. 

The course will be divided into four modules, during which we will cover the following areas: language, grammar and punctuation, writing correct paragraphs, referencing and avoiding plagiarism, and drafting an abstract. The materials have been designed in such a way as to maximise student participation in what will be an interesting, useful, and entertaining session.

Socratics Session Mai 2017

Am 15. Mai findet ab 14 Uhr im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht (Schenkenstraße 8-10) die nächste Socratics Session statt. Mit dabei sind diesmal Prof. Oberhammer sowie zwei Gastprofessoren, Prof. Ales Galic (Universität Ljubljana) und Prof. Torbjörn Andersson (Uppsala Universitet).

Workshop Kommunikation und Rhetorik

Termin:

20. und 21. Februar 2017, jeweils 9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. Stock.

 

Inhalt:

Wie spreche ich mit Laien? Wie kann ich komplexe Inhalte auf den Punkt bringen? Und wie schaffe ich es, meine Doktorarbeit in wenigen Worten kurz und bündig zu präsentieren? Diese schwierigen, herausfordernden und mitunter unangenehmen Momente im akademischen und beruflichen Alltag muss man nicht dem Zufall überlassen. Man kann Sie auch üben.

In diesem zweitätigen Intensiv-Workshop lernen und üben Sie, unterschiedliche Inhalte pointiert zu verknappen und auf ebenso unterschiedliches Publikum individuell einzugehen. In spielerischen Role-Plays bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Situationen auszuprobieren und sich unterschiedliche Taktiken und Sprachebenen anzueignen.Mit etwas Glück wird es Ihnen gelingen, selbst das komplexeste Vorhaben in 60 Sekunden zu verbalisieren.

Das Angebot richtet sich an alle VDA-Fellows, die in ihrer Arbeit etwas kommunikative und rhetorische Unterstützung benötigen.

Die in diesem Praxis-Seminar durchgeführten Übungen widmen sich den Themen inhaltliche Struktur, Gesprächsaufbau, verbale und nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Rhetorik und nicht zuletzt Kreativität und Spontaneität.

Folgende Inhalte werden im Workshop bearbeitet:

  • Individuelles Eingehen auf das Zielpublikum
  • Inhalt und Struktur
  • Rhetorik und verbaler Ausdruck
  • Freies Sprechen im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit
  • Raumpräsenz und Körpersprache
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Der richtige Umgang mit Black-outs und Fehlern

 

Anmeldung:

Bitte bis 10. Februar 2017 an caterina.grasl@univie.ac.at. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt ist und die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden!

 

Trainer/in:

Mag.a Bettina Wegleiter und DI Wojciech Czaja

Mag.a Bettina Wegleiter, geboren in Tirol, ist Berufscoach für Kopf und Körper. Von 2006 bis 2012 war sie Karriereberaterin an der Universität Wien. Heute arbeitet sie als selbstständige Arbeitspsychologin und wendet eine eigens entwickelte Kombination von psychischer und physischer Arbeit an, wodurch Blockaden und Emotionen leichter bewältigt werden können. Sie ist systemischer Coach bei Systworks und arbeitet in Zusammenarbeit mit Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz aus.

DI Wojciech Czaja, geboren in Ruda Slaska, Polen, ist freischaffender Journalist für Tageszeitungen und Fachmagazine, u.a. für Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Er ist Autor zahlreicher Architekturbücher und arbeitet als Moderator und leitet Diskussionsrunden in den Bereichen Architektur, Immobilienwirtschaft, Kunst und Kultur. Er ist ausgebildeter systemischer Coach. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterrichtet Kommunikation und Strategie für Architekten.

Rhetorik-Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Falk (Universität Mannheim)

 

Gliederung und Inhalt:

  1. Funktion und Begriff der Rhetorik
  2. Historische Grundlagen der Rhetorik
  3. Psychologische Grundlagen der Rhetorik (insbesondere Kognitions-, Entscheidungs- und Sozialpsychologie; Behavioral Law and Economics)
  4. Rechtswissenschaft,  Rechtspraxis und Rhetorik
  5. Klassische Erfahrungsregeln der Rhetorik

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Termin:

Samstag, 15. Oktober 2016 von 9 bis 16:30 Uhr (vier Einheiten à 90 Minuten mit zwei Kaffeepausen und einer Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr) im Seminarraum SEM 41, Schottenbastei 10-16, Juridicum, 4.OG.

Anmeldung:

Bitte bis 30. September 2016 per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

 

 

Workshop "Legal Research, Writing, and Publishing: the Anglo-American Approach"

 

Aims & Outline:

The aim of this two-day workshop is to provide participants with a short introduction into the methods of legal research, writing, and publishing used in English-speaking law schools and common law jurisdictions. Participants in this course gain a general understanding of the analysis of legal materials, statutory interpretation, and legal research methods and databases. Using their own research topics, students will also practice basic legal writing styles and get insight into obstacles and opportunities involved in peer-reviewed publishing in English-speaking journals. During the workshop, participants will also develop a short written synopsis articulating the key content, purpose, goals, and structure of their doctoral research thesis.

Note: The course will be taught in English.

 

Dates:

Day 1: 22 June 2016, 4-7 pm, Hörsaal Rechtswissenschaften Schenkenstraße 8-10, 4. OG

Introduction & welcome, sources of law in common law jurisdictions, statutory interpretation, legal research tools and methods, developing a research outline and introduction.

Over the period between the two teaching days, participants are required to prepare a short document summarising selected key points of their doctoral research topic in English.

Day 2: 13 July 2016, 4-7 pm, Hörsaal Rechtswissenschaften Schenkenstraße 8-10, 4. OG

Presentation of research summaries, opportunities and obstacles in legal publishing, tips and style for legal writing.

 

Registration:

Doctoral candidates interested in undertaking this course are requested to register their interest by email to andreas.schloenhardt@univie.ac.at by 18 June 2016. If available, please submit the "Exposé" of your thesis (in German) together with your registration.