Aktuelles

Socratics Session Oktober 2019

Von 27.-29. Oktober 2019 findet die herbstliche Socratics Session im Schloss SEGGAU in der Südsteiermark statt.
Anmeldung bitte bis 12. September 2019 an melani.dumancic@univie.ac.at. Die Deadline für die Einreichung von Texten ist der 6. Oktober 2019.

Sommerdiskurs aus Wirtschaft, Recht und Kultur 2019

Europe in Transition - Carry on? Re-think? Re-invent?

Emanuel Lerch | Caterina Grasl | Sabina Ritter | Katharina Auernig

Der diesjährige Sommerdiskurs in Strobl widmete sich dem Themenkomplex „Europe in Transition – Carry on? Re-think? Re-invent?“. Nach Eröffnung der dreitägigen Veranstaltung durch Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó am Abend des 31.7.2019 hielten Univ.-Prof. Dr. Thomas T. Jaeger und Univ.-Prof. Dr. Sylvia Kritzinger die Eröffnungsvorträge. 

Thomas Jaeger leitete seine Ausführungen zu „Rethinking Europe“ mit einigen der großen Fragen der „Future of Europe“-Debatte ein, die durch das Brexit-Referendum ins Zentrum rückten: Wo liegen die (territorialen) Grenzen Europas? Aufgrund welcher Merkmale soll das Wachstum Europas vorangetrieben werden? Folgt aus den Entwicklungen der letzten Jahre, dass die europäische Integration beendet oder zumindest neu gedacht werden sollte?

Einige Anhaltspunkte zur Beantwortung dieser Fragen liefert die als „revolutionär“ eingestufte jüngere Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes, anhand derer sich einige Trends nachzeichnen lassen. Einerseits war der EuGH sehr aktiv in der Auslegung der in Art 2 EUV festgelegten Werte, allen voran jenem der Rechtsstaatlichkeit. Andererseits stärkte die Rechtsprechung den horizontalen Effekt der Europäischen Grundrechte. Schließlich wurde anhand der Entscheidung Rimšēvičs gezeigt, dass sich eine neue, stärkere Form der Supranationalität abzeichnet. 

Neue empirische Daten des Instituts für Staatswissenschaft der Universität Wien zu ähnlich gelagerten Fragestellungen präsentierte Sylvia Kritzinger in ihrem Vortrag „European Citizens and the Future“. Die Daten konnten einigen Ängsten und Befürchtungen entgegenwirken, die aktuelle Diskurse zur Europäischen Integration prägen. Trotz zahlreich identifizierter Krisen der Europäischen Union scheint das Bild gegenüber der EU nämlich ein positives, jedenfalls ein wohlgesinntes zu sein. 

Kommentiert wurden die beiden Vorträge schließlich von Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima, LL.M der an ein an diesem Abend schon mehrfach erwähntes Zitat Robert Schuman’s erinnerte: „Europe will not be made all at once, or according to a single plan. It will be built through concrete achievements.“ Die zentrale Herausforderung sei es nun, Klarheit darüber herzustellen, worin diese Leistungen bestehen sollen. Im Anschluss an die interessanten Vorträge bestand die Möglichkeit zum weiteren Austausch bei einem Glas Wein im Seehaus.

Unter der Moderation von Dr. Klaus Taschwer widmete sich der Donnerstagvormittag dem Thema “Science as a Unifying Factor in Europe“. Prof. Dr. Liviu Matei von der Central Eastern University in Budapest bot in seinem Vortrag einen anschaulichen Überblick über europäische Initiativen auf den Gebieten der Hochschul- und Wissenschaftspolitik. Besonderes Augenmerk galt hier der European Higher Education Area, die aus 48 Mitgliedern – darunter diverse Staaten wie Grönland und Zypern – besteht und einen Rahmen für internationalen Dialog und Kooperation schafft. Zu den wichtigsten Errungenschaften dieser Kooperation gehört nicht zuletzt der Bologna-Prozess als bahnbrechender Schritt zur europaweiten Vereinheitlichung der universitären Ausbildung und zur Schaffung eines europäischen Ethos aus gemeinsamen Werten, Ansichten und Normen. Die identitätsstiftende Komponente dieses Prozesses lässt sich nicht zuletzt auch daran erkennen, dass auch nicht-EU-Länder die Bologna-Kriterien freiwillig angenommen haben, um damit ein sichtbares Bekenntnis zu ihrer Zugehörigkeit zu einer europäischen Kultur- und Wertegemeinschaft zu setzen. Auch Großbritannien plant nach dem EU-Austritt weiterhin Mitglied in der European Higher Education Area zu bleiben.  

Als wissenschaftspolitisches Gegenstück zur European Higher Education Area wurde die – weitgehend auf EU-Mitgliedsstaaten beschränkte – European Research Area vorgestellt, die 2000 in Lissabon ins Leben gerufen wurde. Diese bildet einen dem freien Binnenmarkt vergleichbaren Rahmen für internationale Kooperation und Mobilität. Als wichtigste Institution ist in diesem Kontext das European Research Council zu nennen, welches herausragende wissenschaftliche Projekte an europäischen Universitäten fördert. Daneben sind als wichtige Ergebnisse der europäischen Wissenschafts- und Forschungspolitik nicht zuletzt auch ein Code of Conduct für die Anstellung junger Wissenschaftler sowie die Schaffung eines Visums, das ForscherInnen aus Drittstaaten den Aufenthalt an Forschungseinrichtungen innerhalb der EU erleichtert, zu erwähnen. 

Impulse für die Schaffung dieser Netzwerke verortet Mattei in den drei einflussreichen Narrativen der knowledge society, der Europäisierung („more Europe is better“) und der Demokratisierung, die den Diskurs der letzten Jahrzehnte dominierten; im Falle der European Research Area mag auch der neo-liberale Gedanke size matters eine bedeutende Rolle gespielt haben. 

In der abschließenden Diskussion blieb auch Raum für die Erörterung möglicher Zukunftsperspektiven und Grenzen europäischer Zusammenarbeit sowie für die kritische Reflexion der Schwierigkeiten und Schattenseiten der bisherigen Entwicklung. 

Im Anschluss an das Impulsreferat hatten die Teilnehmenden die Wahl zwischen drei Workshops: Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Ebrahim Afsah und Univ.-Prof. Dr. Ursula Kriebaum wurde die Idee von „science as a unifying factor“ anhand der Reaktion der EU zum Nuklearwaffenprogramm des Iran zur Diskussion gestellt; Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb und Hon.Prof. Univ.-Doz. Dr. Bernhard Schima luden ein, über neue Modelle der Wissenschaftskommunikation und Open Science im europäischen Kontext zu diskutieren; und Dr. Michael Stampfer und Dr. Klaus Taschwer fragten unter dem Titel „Science and Society“ nach den notwendigen Bedingungen gesellschaftlicher Akzeptanz wissenschaftlicher Forschung und der Rolle der Universitäten im Kampf gegen pseudo-wissenschaftliche Angstmache und Fake News.

Der Donnerstagnachmittag des diesjährigen Sommerdiskurses stand unter dem Titel „Organizing for the Digital Age“. Keynote speaker Dr. Roland Deiser, Executive Director am Center for the Future of Organization an der Drucker School of Management der Claremont Graduate University, ließ die TeilnehmerInnen an seiner langjährigen Erfahrung in der strategischen Organisationsentwicklung teilhaben. In seiner Präsentation benannte er jene zentralen Herausforderungen, vor welchen ein Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung in Sachen Organisation steht und beschrieb die Paradigmenwechsel, welche sich zwischen dem 20. und 21. Jahrhundert vollzogen haben. Er betonte u.a. die Wichtigkeit von Flexibilität und Reaktionsfähigkeit, die ein „schlankes Unternehmen“ erfordern. Das Innehaben großer Mengen von physischen Vermögenswerten sei heute nicht mehr wünschenswert, sondern vielmehr eine große Last für das Unternehmen, die es träge mache. Problematisch sei in diesem Zusammenhang – so Deiser – der Hang des Menschen, alte Besitztümer um jeden Preis behalten zu wollen und nicht loszulassen. Auf Unternehmensebene führe dieses Verhalten auf Dauer zur Überbelastung. 

Weiters brauche ein Unternehmen auch in struktureller Hinsicht eine agile Architektur, um kontinuierlichem Wandel adäquat begegnen zu können. Agile Strukturen erlauben es  – so Deiser –, sich für unterschiedliche Projekte immer wieder neu zu formieren, aufzulösen und zu ordnen. Er spricht in diesem Zusammenhang vom „Hollywood-Modell“. Schließlich bedeute jede Filmproduktion ein Aufeinandertreffen und vorübergehendes Zusammenarbeiten immer wieder anderer Akteure – Schauspieler, Regisseure, Maskenbildner etc. –, ohne dass „langfristige Bindungen“ eingegangen würden. 

Im Anschluss an das Impulsreferat folgte eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Dr. Kristin Hanusch-Linser, Executive Advisor im Bereich Transformation, Agile Leadership und Brand-Positioning sowie Vice President der International Advertising Association. Neben Dr. Roland Deiser besetzten das hochkarätige Podium Mag. Michaela Burger, Senior Vice President für Transformation, Innovation und Strategy bei Swarovski, Mag. Waltraud Kaserer, Vice President für Corporate  Communications & Investor Relations bei der Lenzing Group, und Michael Winter, Head of Marketing, Communications & International Affairs bei der Rail Cargo Austria AG. Nacheinander berichteten die Referenten, inwiefern „organizing for the digital age“ in den jeweiligen Unternehmen stattfindet.  

Während Mag. Burger u.a. über den Abbau von Hierarchien, die Einführung von growth boards sowie die neue Einsatzmöglichkeit von 3D-Glasdruck neben der konventionellen Glasherstellung bei Swarovski sprach, setzt die Lenzing Gruppe, wie Mag. Kaserer berichtete, künftig insbesondere auf die Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks. Ziel der neuen Klimastrategie sei es, bis zum Jahr 2050 netto kein CO2 mehr zu emittieren. In eine ähnliche Richtung geht die Rail Cargo Group, die gemeinsam mit zahlreichen weiteren Mitgliedern der gesamteuropäischen Initiative „Rail Fright Forward“ auf die Vorzüge von Schienengüterverkehr gegenüber Straßengüterverkehr in Sachen Nachhaltigkeit, Verkehrssicherheit und Infrastrukturkapazität aufmerksam macht. Als Klimabotschafter fungiert dabei NOAH’s TRAIN, das „längste mobile Kunstwerk zum Schutz des Klimas“. Ziel des Projekts ist es, den Frachtverkehr verstärkt von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Konkret soll durch Rail Freight Forward der Anteil der Schiene an Gütertransporten in Europa bis 2030 auf 30 % steigen.

Am Freitag, 02.08.2019, war der Vormittagsblock dem Thema „European Digital Markets in Transition“ gewidmet. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó lieferten zunächst Dr. Peter Köppl (Mastermind Public Affairs Consulting) und Dr. Klaus Steinmaurer, MBA (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) zwei durchaus kontroverse Impulsreferate, in denen der Wettlauf um neue wirtschaftliche Ideen einerseits und das Bedürfnis nach Regulierung des Wettbewerbs andererseits aus zwei unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurden. Peter Köppl stellte dabei zunächst fünf globale Trends vor, die Raum für Innovationen bieten; wobei sich diese Innovationen oftmals schneller entwickeln, als die Politik auf sie reagieren kann. Klaus Steinmaurer, der sich aufgrund seines beruflichen Hintergrundes insbesondere Regulierungsfragen in der Telekommunikationsbranche widmete, beschrieb aktuelle Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Liberalisierung und Regulierung. Letztendlich sind auch auf Regulierungsseite der zeitliche Vorsprung bzw die rasche Reaktion auf neue Marktentwicklungen zentrale Elemente.

Im Anschluss an die Impulsreferate samt Podiumsdiskussion fanden parallel vier Workshops statt, die sich mit den Themen „5G" (Mag. Marielouise Gregory), „Media“ (Dkfm. Helmut Hanusch), „AI/Robotics“ (Dr. Alexandra Kunesch, BA) sowie „Law" (Mag. Sophie Martinetz) beschäftigten.

Im Workshop über „AI/Robotics", der von der Autorin dieses Berichtes besucht wurde, wurde die Verwendung künstlicher Intelligenz in der Justiz zur Diskussion gestellt und dabei insbesondere das Spannungsverhältnis zur Wahrung prozessualer Grundrechte (Art 6 EMRK, Art 47 f EGRC, Art 87 B-VG sowie der allgemeine Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit) ausführlich debattiert. Zentrale Diskussionspunkte waren dabei die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit und Unparteilichkeit des Richters sowie die (fragliche) Sicherstellung von Transparenz eines solchen Systems vor dem Hintergrund der Grundrechte auf ein faires Verfahren und Waffengleichheit. Schließlich wurde auch die grundrechtliche Garantie auf Zugang zum Recht in Fällen thematisiert, in denen eine mittels künstlicher Intelligenz durchgeführte Risikoanalyse den Kläger von der Erhebung einer Klage abhalten könnte, obwohl der Kläger nicht wissen kann, wie eine Richterin tatsächlich entschieden hätte. Die Verwendung künstlicher Intelligenz in der Justiz – etwa als Hilfsmittel für juristische Recherchen – bekam aber durchaus auch Zuspruch, wenngleich die finale Entscheidung nach Meinung der Diskutierenden stets einem richterlichen Organ vorbehalten bleiben sollte.

1. Jahreskonferenz der VDA

Am 28. Juni findet von 9 - 15 Uhr im Dachgeschoß des Juridicum zum ersten Mal die Jahreskonferenz der VDA statt, bei der VDA-Fellows ihre abgeschlossenen Dissertationen vorstellen und Ausschnitte aus ihrer Forschung präsentieren werden. Programm und Abstracts finden sich hier.

Anmeldungen bitte bis 20. Juni 2019 an caterina.grasl@univie.ac.at.

Socratics Session Juni 2019

Am 14. Juni findet ab 9 Uhr eine Socratics Session im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht statt.

Anmeldungen bitte an caterina.grasl@univie.ac.at; Deadline für die Einreichung von Texten ist der 20. Mai.

Workshop Kommunikation und Rhetorik

 

Ort und Termin:

Kursort ist am 4.6. SEM 43 und am 5.6. SEM 42 (Juridicum, 4. OG).

 

Inhalt:

Wie spreche ich mit Laien? Wie kann ich komplexe Inhalte auf den Punkt bringen? Und wie schaffe ich es, meine Doktorarbeit in wenigen Worten kurz und bündig zu präsentieren? Diese schwierigen, herausfordernden und mitunter unangenehmen Momente im akademischen und beruflichen Alltag muss man nicht dem Zufall überlassen. Man kann Sie auch üben.

In diesem zweitätigen Intensiv-Workshop lernen und üben Sie, unterschiedliche Inhalte pointiert zu verknappen und auf ebenso unterschiedliches Publikum individuell einzugehen. In spielerischen Role-Plays bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Situationen auszuprobieren und sich unterschiedliche Taktiken und Sprachebenen anzueignen.Mit etwas Glück wird es Ihnen gelingen, selbst das komplexeste Vorhaben in 60 Sekunden zu verbalisieren.

Das Angebot richtet sich an alle VDA-Fellows, die in ihrer Arbeit etwas kommunikative und rhetorische Unterstützung benötigen.

Die in diesem Praxis-Seminar durchgeführten Übungen widmen sich den Themen inhaltliche Struktur, Gesprächsaufbau, verbale und nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Rhetorik und nicht zuletzt Kreativität und Spontaneität.

Folgende Inhalte werden im Workshop bearbeitet:

  • Individuelles Eingehen auf das Zielpublikum
  • Inhalt und Struktur
  • Rhetorik und verbaler Ausdruck
  • Freies Sprechen im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit
  • Raumpräsenz und Körpersprache
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Der richtige Umgang mit Black-outs und Fehlern

 

Anmeldung:

Bitte bis 25. Mai 2019 an caterina.grasl@univie.ac.at. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt ist und die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden!

 

Trainer/in:

Mag.a Bettina Wegleiter und DI Wojciech Czaja

Mag.a Bettina Wegleiter, geboren in Tirol, ist Berufscoach für Kopf und Körper. Von 2006 bis 2012 war sie Karriereberaterin an der Universität Wien. Heute arbeitet sie als selbstständige Arbeitspsychologin und wendet eine eigens entwickelte Kombination von psychischer und physischer Arbeit an, wodurch Blockaden und Emotionen leichter bewältigt werden können. Sie ist systemischer Coach bei Systworks und arbeitet in Zusammenarbeit mit Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz aus.

DI Wojciech Czaja, geboren in Ruda Slaska, Polen, ist freischaffender Journalist für Tageszeitungen und Fachmagazine, u.a. für Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Er ist Autor zahlreicher Architekturbücher und arbeitet als Moderator und leitet Diskussionsrunden in den Bereichen Architektur, Immobilienwirtschaft, Kunst und Kultur. Er ist ausgebildeter systemischer Coach. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterrichtet Kommunikation und Strategie für Architekten.

Socratics Session Mai 2019

Am 23. Mai findet ab 9 Uhr bis ca. 13:30 Uhr im Josef Hupka Zimmer (Juridicum, 2. Stock) eine Socratics Session statt. Mit dabei sind - wie bereits im Mai 2017 - Prof. Ales Galic (Universität Ljubljana) und Prof. Torbjörn Andersson (Uppsala Universitet).

Anmeldungen bitte an caterina.grasl@univie.ac.at; die Deadline für die Einreichung von Texten (bitte ausschließlich in englischer Sprache) ist der 30. April. Aufgrund des begrenzten zeitlichen Rahmens können nur vier Texte behandelt werden.

Workshop Drittmitteleinwerbung/Post-Doctoral Funding

This workshop is aimed at PhD candidates at the Faculty of Law who will soon be applying for Post-Doctoral funding. It is an informative workshop on international and national funding opportunities with a particular focus on the relevant funding schemes from the Austrian Science Fund (FWF) e.g. Erwin Schrödinger outgoing fellowship, Hertha Firnberg, stand-alone projects etc. and the relevant funding schemes from the European Union e.g. Marie Skłodowska Curie Actions Individual Fellowships and the Justice Programme.

Der Workshop findet in englischer Sprache am 30. April von 9:30-12:30 Uhr im SEM 33 (Juridicum) statt.

Anmeldungen bitte per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

Schi-Socratic Haus im Ennstal

Von 6.-9. Jänner 2019 findet wieder das traditionelle Schi-Socratic in Haus im Ennstal statt. Anmeldungen bitte bis 7. Dezember 2018 an caterina.grasl@univie.ac.at. Deadline für die Einreichung von Texten ist der 18. Dezember 2018.

Exkursion in die JA Simmering

Am 13. November 2018 findet um 9:30 Uhr eine Exkursion in die Justizanstalt Simmering (1010 Wien, Brühlgasse) statt. InteressentInnen werden bis 5. November 2018 um Anmeldung unter Caterina.grasl@univie.ac.at gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl auf 25 begrenzt.

Ganz herzlichen Dank an Monika Stempkowski für die Organisation!
    

Workshop "Österreichs Mediensystem im Umbruch"

Am Freitag, den 9. Februar 2018, findet ein ganztägiger Workshop zum Thema "Dynamiken der Medienwirtschaft in Österreich und Europa" unter der Leitung von Hon. Prof. Dr. Andy Kaltenbrunner statt. Der Workshop findet von 9 bis ca. 17 Uhr im Hotel Strudelhof (Pasteurgasse 1, 1090 Wien) statt.

Zum Inhalt:

Durch Digitalisierung und Globalisierung haben sich Massenkommunikation und Journalismus auch in Österreich in wenigen Jahren mehr verändert als in vielen Jahrzehnten davor. Wir gehen in einem Workshop von aktuellen Debatten aus: zu Entwicklung von ORF und dualem Rundfunksystem; zu Zukunft von Printmedien und digitaler Transition; zum symbiotischen Verhältnis von Medien und Politik. Der Workshop nimmt aktuelle Medienbeobachtungen, Erfahrungen und Fragen der VDA-Fellows, als Ausgangspunkt, analysiert sie im historischen Kontext und unterfüttert mit aktuellen Daten zu Eigentümerschaft, Trends und neuen Forschungsergebnissen zur österreichischen und internationalen Medienlandschaft. Teilnahmevoraussetzung: Interesse an den Phänomenen unserer (professionellen) Kommunikation - und Lust, diese einmal strukturierter zu beobachten und zu diskutieren.

Anmeldung bitte bis spätestens 30. Jänner 2018 an caterina.grasl@univie.ac.at - begrenzte TeilnehmerInnenzahl (20), die Platzvergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung.

Buchpublikation "Gewährleistung bei Verträgen über digitale Inhalte"

Wir gratulieren VDA-Fellow Dr. Thomas Rainer Schmitt ganz herzlich zur Publikation seiner Dissertation "Gewährleistung bei Verträgen über digitale Inhalte" in der Juristischen Schriftenreihe des Verlags Österreich.

Zur Buchbestellung über die Verlagsseite gelangen Sie hier.

Rhetorik-Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Falk (Universität Mannheim)

Gliederung und Inhalt:

  1. Funktion und Begriff der Rhetorik
  2. Historische Grundlagen der Rhetorik
  3. Psychologische Grundlagen der Rhetorik (insbesondere Kognitions-, Entscheidungs- und Sozialpsychologie; Behavioral Law and Economics)
  4. Rechtswissenschaft,  Rechtspraxis und Rhetorik
  5. Klassische Erfahrungsregeln der Rhetorik

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Termin:

Samstag, 2. Dezember 2017 (Vorsicht Terminänderung!) von 9 bis 16:30 Uhr (vier Einheiten à 90 Minuten mit zwei Kaffeepausen und einer Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr) im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. OG.

Anmeldung:

Bitte bis 20. November 2017 per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

Präsentation der University of Vienna Law Review und Begrüßung der neuen VDA-Fellows

Wir freuen uns, am 20. Juni um 18 Uhr im Dachgeschoß des Juridicum die erste Ausgabe der University of Vienna Law Review vorstellen zu können. Anschließend möchten wir auch 20 neu aufgenommene Fellows der VDA ganz herzlich begrüßen. Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Univie Teaching Award an Prof. Michaela Windisch-Graetz

Prof. Windisch-Graetz hat mit dem Konzept der VDA-Socratics den diesjährigen Teaching Award in der Kategorie "Peer Feedback geben und nehmen" gewonnen. Die Preisverleihung findet am 7. Juni 2017 um 18 Uhr im Kleinen Festsaal (Hauptgebäude) statt.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Fellows dabei sein könnten.

Workshop: Legal Academic Writing

Am 23. Juni 2017 findet ein ganztägiger Workshop (9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstr. 8-10, 3. Stock) zum Thema Legal Academic Writing unter der Leitung von Matthew Firth (Lektor an der Universität St. Gallen, Schweiz) statt.

Anmeldung:

Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt. Die Anmeldung (kurzes Email an caterina.grasl@univie.ac.at) ist ab sofort bis einschließlich 15. Juni möglich.

Kursbeschreibung:

This one-day course will provide students with the range of different academic language and legal skills needed to help support doctoral success. On completion of the course, participants will have a good understanding as to how to structure a doctoral thesis appropriately and produce a piece of work that is well-written, well presented, and thoroughly referenced. 

The course will be divided into four modules, during which we will cover the following areas: language, grammar and punctuation, writing correct paragraphs, referencing and avoiding plagiarism, and drafting an abstract. The materials have been designed in such a way as to maximise student participation in what will be an interesting, useful, and entertaining session.

Socratics Session Mai 2017

Am 15. Mai findet ab 14 Uhr im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht (Schenkenstraße 8-10) die nächste Socratics Session statt. Mit dabei sind diesmal Prof. Oberhammer sowie zwei Gastprofessoren, Prof. Ales Galic (Universität Ljubljana) und Prof. Torbjörn Andersson (Uppsala Universitet).

Workshop Kommunikation und Rhetorik

Termin:

20. und 21. Februar 2017, jeweils 9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. Stock.

 

Inhalt:

Wie spreche ich mit Laien? Wie kann ich komplexe Inhalte auf den Punkt bringen? Und wie schaffe ich es, meine Doktorarbeit in wenigen Worten kurz und bündig zu präsentieren? Diese schwierigen, herausfordernden und mitunter unangenehmen Momente im akademischen und beruflichen Alltag muss man nicht dem Zufall überlassen. Man kann Sie auch üben.

In diesem zweitätigen Intensiv-Workshop lernen und üben Sie, unterschiedliche Inhalte pointiert zu verknappen und auf ebenso unterschiedliches Publikum individuell einzugehen. In spielerischen Role-Plays bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Situationen auszuprobieren und sich unterschiedliche Taktiken und Sprachebenen anzueignen.Mit etwas Glück wird es Ihnen gelingen, selbst das komplexeste Vorhaben in 60 Sekunden zu verbalisieren.

Das Angebot richtet sich an alle VDA-Fellows, die in ihrer Arbeit etwas kommunikative und rhetorische Unterstützung benötigen.

Die in diesem Praxis-Seminar durchgeführten Übungen widmen sich den Themen inhaltliche Struktur, Gesprächsaufbau, verbale und nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Rhetorik und nicht zuletzt Kreativität und Spontaneität.

Folgende Inhalte werden im Workshop bearbeitet:

  • Individuelles Eingehen auf das Zielpublikum
  • Inhalt und Struktur
  • Rhetorik und verbaler Ausdruck
  • Freies Sprechen im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit
  • Raumpräsenz und Körpersprache
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Der richtige Umgang mit Black-outs und Fehlern

 

Anmeldung:

Bitte bis 10. Februar 2017 an caterina.grasl@univie.ac.at. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt ist und die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden!

 

Trainer/in:

Mag.a Bettina Wegleiter und DI Wojciech Czaja

Mag.a Bettina Wegleiter, geboren in Tirol, ist Berufscoach für Kopf und Körper. Von 2006 bis 2012 war sie Karriereberaterin an der Universität Wien. Heute arbeitet sie als selbstständige Arbeitspsychologin und wendet eine eigens entwickelte Kombination von psychischer und physischer Arbeit an, wodurch Blockaden und Emotionen leichter bewältigt werden können. Sie ist systemischer Coach bei Systworks und arbeitet in Zusammenarbeit mit Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz aus.

DI Wojciech Czaja, geboren in Ruda Slaska, Polen, ist freischaffender Journalist für Tageszeitungen und Fachmagazine, u.a. für Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Er ist Autor zahlreicher Architekturbücher und arbeitet als Moderator und leitet Diskussionsrunden in den Bereichen Architektur, Immobilienwirtschaft, Kunst und Kultur. Er ist ausgebildeter systemischer Coach. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterrichtet Kommunikation und Strategie für Architekten.

Rhetorik-Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Falk (Universität Mannheim)

 

Gliederung und Inhalt:

  1. Funktion und Begriff der Rhetorik
  2. Historische Grundlagen der Rhetorik
  3. Psychologische Grundlagen der Rhetorik (insbesondere Kognitions-, Entscheidungs- und Sozialpsychologie; Behavioral Law and Economics)
  4. Rechtswissenschaft,  Rechtspraxis und Rhetorik
  5. Klassische Erfahrungsregeln der Rhetorik

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Termin:

Samstag, 15. Oktober 2016 von 9 bis 16:30 Uhr (vier Einheiten à 90 Minuten mit zwei Kaffeepausen und einer Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr) im Seminarraum SEM 41, Schottenbastei 10-16, Juridicum, 4.OG.

Anmeldung:

Bitte bis 30. September 2016 per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

 

 

Workshop "Legal Research, Writing, and Publishing: the Anglo-American Approach"

 

Aims & Outline:

The aim of this two-day workshop is to provide participants with a short introduction into the methods of legal research, writing, and publishing used in English-speaking law schools and common law jurisdictions. Participants in this course gain a general understanding of the analysis of legal materials, statutory interpretation, and legal research methods and databases. Using their own research topics, students will also practice basic legal writing styles and get insight into obstacles and opportunities involved in peer-reviewed publishing in English-speaking journals. During the workshop, participants will also develop a short written synopsis articulating the key content, purpose, goals, and structure of their doctoral research thesis.

Note: The course will be taught in English.

 

Dates:

Day 1: 22 June 2016, 4-7 pm, Hörsaal Rechtswissenschaften Schenkenstraße 8-10, 4. OG

Introduction & welcome, sources of law in common law jurisdictions, statutory interpretation, legal research tools and methods, developing a research outline and introduction.

Over the period between the two teaching days, participants are required to prepare a short document summarising selected key points of their doctoral research topic in English.

Day 2: 13 July 2016, 4-7 pm, Hörsaal Rechtswissenschaften Schenkenstraße 8-10, 4. OG

Presentation of research summaries, opportunities and obstacles in legal publishing, tips and style for legal writing.

 

Registration:

Doctoral candidates interested in undertaking this course are requested to register their interest by email to andreas.schloenhardt@univie.ac.at by 18 June 2016. If available, please submit the "Exposé" of your thesis (in German) together with your registration.