Aktuelles

Diskursives Seminar in Strobl am Wolfgangsee

von Günther Schaunig

Am 30. Juli 2019 fand in Strobl am Wolfgangsee das traditionelle Socratic-Seminar statt. Als Leiter gastierte Herr Univ.-Prof. Dr. Ebrahim Afsah. Zahlreiche teilnehmende Fellows der Vienna Doctoral Academy genossen das beschauliche Ambiente im Vorfeld des Sommerdiskurses aus Wirtschaft, Recht und Kultur 2019 (Florian Scholz-Berger, Lena Kolbitsch, David Messner, Maria Sagmeister, Emanuel Lerch, Hannah Reiter, Nicole Zilberszac, Ines Rössl, Anna Novitskaya, Sabina Ritter, Susanne Rosenmayr, Karina Jasmin Karik, Monika Stempkowski, Günther Schaunig, Maria Lee, Caterina Grasl, Julian Pehm, Mario Hössl-Neumann, Laura Sophie Moser, Clemens Nigsch, Katharina Auernig, Felix Zopf und Antonia Cermak).

 

Folgende fünf Texte waren Erörterungsgegenstand: „Die Anwendbarkeit des Senatus Consultum Velleianum“ (Karina Jasmin Karik, Auszug aus der Dissertation), „Entwicklung der actiones in der republikanischen Zeit römischer Jurisprudenz“ (Anna Novitskaya, Auszug aus der Dissertation), „Case Scenario C – Chemical Plant“ (David Messner, Vortragsentwurf), „Verfassungsrechtliche Vorgaben für einstweiligen Rechtsschutz“ (Susanne Rosenmayr, Auszug aus der Dissertation), „Allgemeine Grundsätze der Gleichheitsprüfung im Abgabenrecht“  (Günther Schaunig, Auszug aus der Dissertation).

Die Diskussionen waren heiter und rege. Ein Thema war etwa geschlechtergerechte Sprache in wissenschaftlichen Texten. Aus gattungsspezifischer Sicht wurde zudem auf die grundlegende Verschiedenheit mündlicher Präsentationen und schriftlicher Texte aufmerksam gemacht. Diskutiert wurde auch die Rolle der Verfassungsgerichtsbarkeit im Rahmen einer demokratischen Republik. Die Rolle der Rechtswissenschaft als kritischer Kommentator wurde in diesem Zusammenhang zwar einhellig bejaht; ganz unterschiedlich waren allerdings die Meinungen über die geeignete Wortwahl. Zurückhaltung und „Discretio“ dürften im Rahmen der Kritik opportun sein. Dieses „rechte Maß“ schrieb vor vielen Jahrhunderten ein Mönch in eine Ordensregel; noch heute leben Mönche auf der Grundlage dieser Lebensweisheit friedlich zusammen. Wie aber verstehen wir im Jahr 2019 überhaupt dieses lateinische Wort „Discretio“? Und wie verstehen wir die vielen anderen lateinischen Wörter in römischrechtlichen Texten, wenn wir sie in Bezug auf aktuelle zivilrechtliche Problemstellungen untersuchen? Auch in diesem Zusammenhang kam es zu lebhaften Debatten. Fazit: Die lateinische Sprache ist – nicht nur als europäisches Kulturgut – eine zu bewahrende.

1. Jahreskonferenz der VDA „Communicating the Law“

Wir feiern drei Jahre VDA „Communicating the Law“ und erfolgreiche Dissertationen

Nach drei Jahren erfolgreichem Arbeiten und Zusammenwirken in der VDA, konnten bei der 1. Jahreskonferenz am 28. Juni 2019 abgeschlossene Dissertationen von Fellows vorgestellt werden.

VDA-Sprecher Univ.-Prof. Dr. Franz-Stefan Meissel eröffnete die Veranstaltung mit ein paar einleitenden Worten. Als Dankeschön für ihre langjährige Arbeit als Koordinatorin der VDA und Abschiedsgeschenk überreichten die Fellows Mag. Dr. Caterina Grasl einen Gutschein und einen Blumenstrauß. Zu aller Glück verlässt uns Frau Grasl nicht auf nimmer Wiedersehen, sondern ist nun als Fellow aktiv in die VDA involviert.

Der Fokus dieses akademischen Halbtages lag auf den Präsentationen der Doktorarbeiten von Fellows. Insgesamt zehn Fellows stellten in rund 15-minütigen Vorträgen ihre Arbeiten vor und diskutierten sie im Anschluss angeregt mit dem Publikum. Im ersten Block präsentierten unter der Moderation von VDA-Vizesprecherin Univ.-Prof. Dr. Magdalena Pöschl Katharina Auernig, Florian Scholz-Berger und Alexandra Kunesch. „Das Überraschungsverbot – Verhinderung und Bekämpfung von Überraschungsentscheidungen im Zivilprozess und im Schiedsverfahren“ bildete das Thema von Katharina Auernigs Dissertation. In ihrem spannenden Vortrag beleuchtete sie unter anderem Fragen zu Art 6 Abs 1 EMRK und dem daraus ableitbaren Überraschungsverbot im Zivilprozess, dem Zusammenspiel mit dem Prinzip iura novit curia und Möglichkeiten der Bekämpfung von Überraschungsentscheidungen. Florian Scholz-Berger widmete sich den „Schad- und Klagloshaltungsvereinbarungen: Vertragsrechtliche Qualifikation und Abschluss“. Anhand von praktischen Beispielen erörterte er die verschiedenen vertragsrechtlichen Einordnungen von solchen Vereinbarungen und ging der Frage nach, ob bei ihrem Abschluss eine gesetzliche Formvorschrift zu beachten ist. Den Abschluss des ersten Blocks bildete Alexandra Kuneschs Vortrag über die „Präjudizialität in der Judikatur des Verfassungsgerichtshofes“. Mithilfe einer Rechtsprechungsanalyse untersuchte sie welche Bestimmungen in einem Anlassfall anzuwenden sind und somit die präjudizielle Norm im Verfahren vor dem VfGH bilden.

Gestärkt durch Kaffee und Kuchen ging die zweite Vortragsrunde los. Unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Ebrahim Afsah präsentierten Monika Stempkowski, Kevin Fredy Hinterberger und Ralph Janik ihre Dissertationen. Eine empirische Untersuchung zu den „Hintergründen für das Sinken der Wiederkehrer-Rate im Maßnahmenvollzug nach § 21 Abs 2 StGB“ führte Monika Stempkowski im Rahmen ihrer Arbeit durch. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass das Sinken der Wiederkehrer-Rate auf eine Verbesserung in der Begutachtung und Betreuung zurückzuführen ist und leitete daraus einige Empfehlungen ab. Kevin Fredy Hinterberger führte eine rechtsvergleichende Untersuchung von Deutschland, Österreich und Spanien zu dem Thema „Regularisierungen von irregulär aufhältigen Migrant*innen“ durch. In diesem Zusammenhang stellte er sich unter anderem die Frage nach möglichen Wegen zur Beendigung von aufenthaltsrechtlicher Irregularität und was die Vorteile einer unionsweiten Harmonisierung von Regularisierungen wären. Vor der Mittagspause referierte Ralph Janik zu seiner Dissertation „A Complex Relationship – Humanitarian Intervention and Regime Change“. Darin behandelte er den Umstand, dass der Großteil von Gewaltanwendungen, die mit humanitären Gesichtspunkten gerechtfertigt worden waren, zu einem Sturz der vorhandenen Regierung geführt hatten.

Nach der Mittagspause ging es mit dem dritten und letzten Block der Veranstaltung los. Mario Hössl-Neumann, Stephanie Nitsch, Joachim Pierer und Sebastian Spitra präsentierten ihre Dissertationen unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó. Den Beginn machte Mario Hössl-Neumann mit dem Thema „Informationsregulierung durch Insiderrecht“. Ausgehend von der 2017 in Kraft getretenen europäischen Marktmissbrauchsverordnung führte er eine qualitativ-empirische Analyse der verschiedenen gesetzgeberischen Antworten auf die Frage nach der Verbreitung von Informationen am Kapitalmarkt durch. Stephanie Nitsch präsentierte ihre Dissertation zum „Individualschadenersatz im österreichischen Umwelthaftungsrecht – gerechtfertigte Schutzlücke oder Anlass für Reformbestrebungen?“ Hierbei fokussierte sie ihren Vortrag auf die Frage, ob hinsichtlich dem Ersatz von überindividuellen Schäden und Individualschäden ein einheitliches Haftungssystem zur Verfügung steht oder Diskrepanzen und somit Reformbedarf besteht. Ebenfalls mit dem Schadenersatzrecht beschäftigte sich Joachim Pierer in seiner Dissertation zum „Schadenersatz bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen post mortem“. Der Vortrag widmete sich der Herausarbeitung eines widerspruchsfreien Modells des postmortalen Persönlichkeitsschutzes, das sowohl die Perspektive des Verstorbenen als auch der Angehörigen berücksichtigt. Das Andenken an den Verstorbenen wird ein geschütztes Rechtsgut mit dessen Hilfe in manchen Konstellationen sogar der Zuspruch von immateriellem Schadenersatz an die Angehörigen möglich wird. Den Abschluss bildete Sebastian Spitras Vortrag über „Die Verwaltung von Kultur im Völkerrecht: Eine postkoloniale Geschichte“. Mit einer globalen Betrachtung auf die Entstehung des „Kulturstandards“ möchte er die Machtstrukturen der Vergangenheit und ihre Fortentwicklung in die Gegenwart aufdecken.

So ging ein akademischer Halbtag zu Ende, der mit äußerst interessanten Vorträgen und angeregten Diskussionen sehr erfolgreich verlief.

1. Jahreskonferenz der VDA

Am 28. Juni findet von 9 - 15 Uhr im Dachgeschoß des Juridicum zum ersten Mal die Jahreskonferenz der VDA statt, bei der VDA-Fellows ihre abgeschlossenen Dissertationen vorstellen und Ausschnitte aus ihrer Forschung präsentieren werden. Programm und Abstracts finden sich hier.

Anmeldungen bitte bis 20. Juni 2019 an caterina.grasl@univie.ac.at.

Socratics Session Juni 2019

Am 14. Juni findet ab 9 Uhr eine Socratics Session im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht statt.

Anmeldungen bitte an caterina.grasl@univie.ac.at; Deadline für die Einreichung von Texten ist der 20. Mai.

Workshop Kommunikation und Rhetorik

 

Ort und Termin:

Kursort ist am 4.6. SEM 43 und am 5.6. SEM 42 (Juridicum, 4. OG).

 

Inhalt:

Wie spreche ich mit Laien? Wie kann ich komplexe Inhalte auf den Punkt bringen? Und wie schaffe ich es, meine Doktorarbeit in wenigen Worten kurz und bündig zu präsentieren? Diese schwierigen, herausfordernden und mitunter unangenehmen Momente im akademischen und beruflichen Alltag muss man nicht dem Zufall überlassen. Man kann Sie auch üben.

In diesem zweitätigen Intensiv-Workshop lernen und üben Sie, unterschiedliche Inhalte pointiert zu verknappen und auf ebenso unterschiedliches Publikum individuell einzugehen. In spielerischen Role-Plays bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Situationen auszuprobieren und sich unterschiedliche Taktiken und Sprachebenen anzueignen.Mit etwas Glück wird es Ihnen gelingen, selbst das komplexeste Vorhaben in 60 Sekunden zu verbalisieren.

Das Angebot richtet sich an alle VDA-Fellows, die in ihrer Arbeit etwas kommunikative und rhetorische Unterstützung benötigen.

Die in diesem Praxis-Seminar durchgeführten Übungen widmen sich den Themen inhaltliche Struktur, Gesprächsaufbau, verbale und nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Rhetorik und nicht zuletzt Kreativität und Spontaneität.

Folgende Inhalte werden im Workshop bearbeitet:

  • Individuelles Eingehen auf das Zielpublikum
  • Inhalt und Struktur
  • Rhetorik und verbaler Ausdruck
  • Freies Sprechen im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit
  • Raumpräsenz und Körpersprache
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Der richtige Umgang mit Black-outs und Fehlern

 

Anmeldung:

Bitte bis 25. Mai 2019 an caterina.grasl@univie.ac.at. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt ist und die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden!

 

Trainer/in:

Mag.a Bettina Wegleiter und DI Wojciech Czaja

Mag.a Bettina Wegleiter, geboren in Tirol, ist Berufscoach für Kopf und Körper. Von 2006 bis 2012 war sie Karriereberaterin an der Universität Wien. Heute arbeitet sie als selbstständige Arbeitspsychologin und wendet eine eigens entwickelte Kombination von psychischer und physischer Arbeit an, wodurch Blockaden und Emotionen leichter bewältigt werden können. Sie ist systemischer Coach bei Systworks und arbeitet in Zusammenarbeit mit Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz aus.

DI Wojciech Czaja, geboren in Ruda Slaska, Polen, ist freischaffender Journalist für Tageszeitungen und Fachmagazine, u.a. für Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Er ist Autor zahlreicher Architekturbücher und arbeitet als Moderator und leitet Diskussionsrunden in den Bereichen Architektur, Immobilienwirtschaft, Kunst und Kultur. Er ist ausgebildeter systemischer Coach. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterrichtet Kommunikation und Strategie für Architekten.

Socratics Session Mai 2019

Am 23. Mai findet ab 9 Uhr bis ca. 13:30 Uhr im Josef Hupka Zimmer (Juridicum, 2. Stock) eine Socratics Session statt. Mit dabei sind - wie bereits im Mai 2017 - Prof. Ales Galic (Universität Ljubljana) und Prof. Torbjörn Andersson (Uppsala Universitet).

Anmeldungen bitte an caterina.grasl@univie.ac.at; die Deadline für die Einreichung von Texten (bitte ausschließlich in englischer Sprache) ist der 30. April. Aufgrund des begrenzten zeitlichen Rahmens können nur vier Texte behandelt werden.

Workshop Drittmitteleinwerbung/Post-Doctoral Funding

This workshop is aimed at PhD candidates at the Faculty of Law who will soon be applying for Post-Doctoral funding. It is an informative workshop on international and national funding opportunities with a particular focus on the relevant funding schemes from the Austrian Science Fund (FWF) e.g. Erwin Schrödinger outgoing fellowship, Hertha Firnberg, stand-alone projects etc. and the relevant funding schemes from the European Union e.g. Marie Skłodowska Curie Actions Individual Fellowships and the Justice Programme.

Der Workshop findet in englischer Sprache am 30. April von 9:30-12:30 Uhr im SEM 33 (Juridicum) statt.

Anmeldungen bitte per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

Schi-Socratic Haus im Ennstal

Von 6.-9. Jänner 2019 findet wieder das traditionelle Schi-Socratic in Haus im Ennstal statt. Anmeldungen bitte bis 7. Dezember 2018 an caterina.grasl@univie.ac.at. Deadline für die Einreichung von Texten ist der 18. Dezember 2018.

Exkursion in die JA Simmering

Am 13. November 2018 findet um 9:30 Uhr eine Exkursion in die Justizanstalt Simmering (1010 Wien, Brühlgasse) statt. InteressentInnen werden bis 5. November 2018 um Anmeldung unter Caterina.grasl@univie.ac.at gebeten. Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl auf 25 begrenzt.

Ganz herzlichen Dank an Monika Stempkowski für die Organisation!
    

Workshop "Österreichs Mediensystem im Umbruch"

Am Freitag, den 9. Februar 2018, findet ein ganztägiger Workshop zum Thema "Dynamiken der Medienwirtschaft in Österreich und Europa" unter der Leitung von Hon. Prof. Dr. Andy Kaltenbrunner statt. Der Workshop findet von 9 bis ca. 17 Uhr im Hotel Strudelhof (Pasteurgasse 1, 1090 Wien) statt.

Zum Inhalt:

Durch Digitalisierung und Globalisierung haben sich Massenkommunikation und Journalismus auch in Österreich in wenigen Jahren mehr verändert als in vielen Jahrzehnten davor. Wir gehen in einem Workshop von aktuellen Debatten aus: zu Entwicklung von ORF und dualem Rundfunksystem; zu Zukunft von Printmedien und digitaler Transition; zum symbiotischen Verhältnis von Medien und Politik. Der Workshop nimmt aktuelle Medienbeobachtungen, Erfahrungen und Fragen der VDA-Fellows, als Ausgangspunkt, analysiert sie im historischen Kontext und unterfüttert mit aktuellen Daten zu Eigentümerschaft, Trends und neuen Forschungsergebnissen zur österreichischen und internationalen Medienlandschaft. Teilnahmevoraussetzung: Interesse an den Phänomenen unserer (professionellen) Kommunikation - und Lust, diese einmal strukturierter zu beobachten und zu diskutieren.

Anmeldung bitte bis spätestens 30. Jänner 2018 an caterina.grasl@univie.ac.at - begrenzte TeilnehmerInnenzahl (20), die Platzvergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung.

Buchpublikation "Gewährleistung bei Verträgen über digitale Inhalte"

Wir gratulieren VDA-Fellow Dr. Thomas Rainer Schmitt ganz herzlich zur Publikation seiner Dissertation "Gewährleistung bei Verträgen über digitale Inhalte" in der Juristischen Schriftenreihe des Verlags Österreich.

Zur Buchbestellung über die Verlagsseite gelangen Sie hier.

Rhetorik-Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Falk (Universität Mannheim)

Gliederung und Inhalt:

  1. Funktion und Begriff der Rhetorik
  2. Historische Grundlagen der Rhetorik
  3. Psychologische Grundlagen der Rhetorik (insbesondere Kognitions-, Entscheidungs- und Sozialpsychologie; Behavioral Law and Economics)
  4. Rechtswissenschaft,  Rechtspraxis und Rhetorik
  5. Klassische Erfahrungsregeln der Rhetorik

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Termin:

Samstag, 2. Dezember 2017 (Vorsicht Terminänderung!) von 9 bis 16:30 Uhr (vier Einheiten à 90 Minuten mit zwei Kaffeepausen und einer Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr) im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. OG.

Anmeldung:

Bitte bis 20. November 2017 per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

Präsentation der University of Vienna Law Review und Begrüßung der neuen VDA-Fellows

Wir freuen uns, am 20. Juni um 18 Uhr im Dachgeschoß des Juridicum die erste Ausgabe der University of Vienna Law Review vorstellen zu können. Anschließend möchten wir auch 20 neu aufgenommene Fellows der VDA ganz herzlich begrüßen. Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Univie Teaching Award an Prof. Michaela Windisch-Graetz

Prof. Windisch-Graetz hat mit dem Konzept der VDA-Socratics den diesjährigen Teaching Award in der Kategorie "Peer Feedback geben und nehmen" gewonnen. Die Preisverleihung findet am 7. Juni 2017 um 18 Uhr im Kleinen Festsaal (Hauptgebäude) statt.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Fellows dabei sein könnten.

Workshop: Legal Academic Writing

Am 23. Juni 2017 findet ein ganztägiger Workshop (9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstr. 8-10, 3. Stock) zum Thema Legal Academic Writing unter der Leitung von Matthew Firth (Lektor an der Universität St. Gallen, Schweiz) statt.

Anmeldung:

Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt. Die Anmeldung (kurzes Email an caterina.grasl@univie.ac.at) ist ab sofort bis einschließlich 15. Juni möglich.

Kursbeschreibung:

This one-day course will provide students with the range of different academic language and legal skills needed to help support doctoral success. On completion of the course, participants will have a good understanding as to how to structure a doctoral thesis appropriately and produce a piece of work that is well-written, well presented, and thoroughly referenced. 

The course will be divided into four modules, during which we will cover the following areas: language, grammar and punctuation, writing correct paragraphs, referencing and avoiding plagiarism, and drafting an abstract. The materials have been designed in such a way as to maximise student participation in what will be an interesting, useful, and entertaining session.

Socratics Session Mai 2017

Am 15. Mai findet ab 14 Uhr im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht (Schenkenstraße 8-10) die nächste Socratics Session statt. Mit dabei sind diesmal Prof. Oberhammer sowie zwei Gastprofessoren, Prof. Ales Galic (Universität Ljubljana) und Prof. Torbjörn Andersson (Uppsala Universitet).

Workshop Kommunikation und Rhetorik

Termin:

20. und 21. Februar 2017, jeweils 9-17 Uhr, im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht, Schenkenstraße 8-10, 3. Stock.

 

Inhalt:

Wie spreche ich mit Laien? Wie kann ich komplexe Inhalte auf den Punkt bringen? Und wie schaffe ich es, meine Doktorarbeit in wenigen Worten kurz und bündig zu präsentieren? Diese schwierigen, herausfordernden und mitunter unangenehmen Momente im akademischen und beruflichen Alltag muss man nicht dem Zufall überlassen. Man kann Sie auch üben.

In diesem zweitätigen Intensiv-Workshop lernen und üben Sie, unterschiedliche Inhalte pointiert zu verknappen und auf ebenso unterschiedliches Publikum individuell einzugehen. In spielerischen Role-Plays bekommen Sie die Gelegenheit, verschiedene Situationen auszuprobieren und sich unterschiedliche Taktiken und Sprachebenen anzueignen.Mit etwas Glück wird es Ihnen gelingen, selbst das komplexeste Vorhaben in 60 Sekunden zu verbalisieren.

Das Angebot richtet sich an alle VDA-Fellows, die in ihrer Arbeit etwas kommunikative und rhetorische Unterstützung benötigen.

Die in diesem Praxis-Seminar durchgeführten Übungen widmen sich den Themen inhaltliche Struktur, Gesprächsaufbau, verbale und nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Rhetorik und nicht zuletzt Kreativität und Spontaneität.

Folgende Inhalte werden im Workshop bearbeitet:

  • Individuelles Eingehen auf das Zielpublikum
  • Inhalt und Struktur
  • Rhetorik und verbaler Ausdruck
  • Freies Sprechen im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit
  • Raumpräsenz und Körpersprache
  • Storytelling und Dramaturgie
  • Der richtige Umgang mit Black-outs und Fehlern

 

Anmeldung:

Bitte bis 10. Februar 2017 an caterina.grasl@univie.ac.at. Bitte beachten Sie, dass die TeilnehmerInnenzahl auf 15 begrenzt ist und die Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben werden!

 

Trainer/in:

Mag.a Bettina Wegleiter und DI Wojciech Czaja

Mag.a Bettina Wegleiter, geboren in Tirol, ist Berufscoach für Kopf und Körper. Von 2006 bis 2012 war sie Karriereberaterin an der Universität Wien. Heute arbeitet sie als selbstständige Arbeitspsychologin und wendet eine eigens entwickelte Kombination von psychischer und physischer Arbeit an, wodurch Blockaden und Emotionen leichter bewältigt werden können. Sie ist systemischer Coach bei Systworks und arbeitet in Zusammenarbeit mit Unternehmen Maßnahmen zur Steigerung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz aus.

DI Wojciech Czaja, geboren in Ruda Slaska, Polen, ist freischaffender Journalist für Tageszeitungen und Fachmagazine, u.a. für Der Standard, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Zürcher Zeitung. Er ist Autor zahlreicher Architekturbücher und arbeitet als Moderator und leitet Diskussionsrunden in den Bereichen Architektur, Immobilienwirtschaft, Kunst und Kultur. Er ist ausgebildeter systemischer Coach. Seit 2011 ist er Gastprofessor an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und unterrichtet Kommunikation und Strategie für Architekten.

Rhetorik-Workshop unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Falk (Universität Mannheim)

 

Gliederung und Inhalt:

  1. Funktion und Begriff der Rhetorik
  2. Historische Grundlagen der Rhetorik
  3. Psychologische Grundlagen der Rhetorik (insbesondere Kognitions-, Entscheidungs- und Sozialpsychologie; Behavioral Law and Economics)
  4. Rechtswissenschaft,  Rechtspraxis und Rhetorik
  5. Klassische Erfahrungsregeln der Rhetorik

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Termin:

Samstag, 15. Oktober 2016 von 9 bis 16:30 Uhr (vier Einheiten à 90 Minuten mit zwei Kaffeepausen und einer Mittagspause von 12:15 bis 13:15 Uhr) im Seminarraum SEM 41, Schottenbastei 10-16, Juridicum, 4.OG.

Anmeldung:

Bitte bis 30. September 2016 per Email an caterina.grasl@univie.ac.at.

 

 

Workshop "Legal Research, Writing, and Publishing: the Anglo-American Approach"

 

Aims & Outline:

The aim of this two-day workshop is to provide participants with a short introduction into the methods of legal research, writing, and publishing used in English-speaking law schools and common law jurisdictions. Participants in this course gain a general understanding of the analysis of legal materials, statutory interpretation, and legal research methods and databases. Using their own research topics, students will also practice basic legal writing styles and get insight into obstacles and opportunities involved in peer-reviewed publishing in English-speaking journals. During the workshop, participants will also develop a short written synopsis articulating the key content, purpose, goals, and structure of their doctoral research thesis.

Note: The course will be taught in English.

 

Dates:

Day 1: 22 June 2016, 4-7 pm, Hörsaal Rechtswissenschaften Schenkenstraße 8-10, 4. OG

Introduction & welcome, sources of law in common law jurisdictions, statutory interpretation, legal research tools and methods, developing a research outline and introduction.

Over the period between the two teaching days, participants are required to prepare a short document summarising selected key points of their doctoral research topic in English.

Day 2: 13 July 2016, 4-7 pm, Hörsaal Rechtswissenschaften Schenkenstraße 8-10, 4. OG

Presentation of research summaries, opportunities and obstacles in legal publishing, tips and style for legal writing.

 

Registration:

Doctoral candidates interested in undertaking this course are requested to register their interest by email to andreas.schloenhardt@univie.ac.at by 18 June 2016. If available, please submit the "Exposé" of your thesis (in German) together with your registration.