Attila Babadostu

Attila Babadostu hat an der Universität Wien das Diplomstudium Turkologie (2013) sowie das Bachelorstudium Orientalistik mit dem Schwerpunkt „Arabistik und Islamwissenschaft“ (2015) abgeschlossen. Seine Diplomarbeit schrieb er über „Die türkische Innenpolitik von 1922 bis 1924 im Spiegel der Berichte des österreichischen Gesandten August Kral“. Im Rahmen seiner Dissertation bearbeitet er ein Thema, das, dem in Wien gesetzten Schwerpunkt der erstgenannten Studienrichtung entsprechend, der Osmanistik zuzuordnen ist (Betreuung durch O. Univ.-Prof. Dr. Markus Köhbach). Von April bis Juni 2015 war er Promotionsstipendiat des Orient-Instituts Istanbul (Max Weber Stiftung).

Dissertationsthema:

Osmanische Herrschaftslegitimation im 16. Jahrhundert im Spannungsfeld von Genealogie und Eschatologie. Abstract

email: attila.babadostu@univie.ac.at

Marija Blaskovic

Marija Blaskovic, geboren 1985 in Belgrad / Serbien, ist nach dem Diplomstudium "Spanische Sprache und hispanische Literaturen“ an der Philologischen Fakultät der Universität Belgrad (2004-2008) nach Wien gezogen, wo sie im Jahr 2013 das Masterprogramm "Sprachen und Kulturen der Iberoromania" an der Universität Wien mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Die Masterarbeit "Die höfische Gesellschaft im Cantar de Mio Cid" wurde betreut von o. Univ.-Prof. Dr. Friederike Hassauer, M.A. (USA). Seit Jänner 2015 arbeitet sie als Universitätsassistentin am Institut für Romanistik der Universität Wien, im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Friederike Hassauer. Seit März 2015 ist sie für das Doktoratsstudium im Bereich der Romanistik an derselben Universität inskribiert. Das Dissertationsthema "Repräsentationen und ihre Realitäten: Der Cantar de Mio Cid in Verhandlung und Aushandlung mit der ritterlich-höfischen Welt" wurde am 18.12.2015 im Rahmen des Dies Doctoralis genehmigt.

Dissertationsthema:

Repräsentationen und Realitäten. Der Cantar de Mio Cid in Verhandlung und Aushandlung mit der ritterlich-höfischen Welt. Abstract

email: marija.blaskovic@univie.ac.at

Vera Maria Charvat

Vera Maria Charvat wurde am 3. Februar 1988 in Wien geboren. 2007 absolvierte sie das BORG für Studierende der Musik in Wien mit der Matura. Es folgte das Diplomstudium der Musikwissenschaft an der Universität Wien und nach dessen Abschluss 2013 ihr Doktoratsstudium mit dem Schwerpunkt „Choralforschung“. Der vorläufige Arbeitstitel ihrer Dissertation, welche von Univ.-Prof. Dr. Birgit Lodes und Doz. Dr. Robert Klugseder betreut wird, lautet „Analyse und Edition von Sequenzmelodien in den heute österreichischen Gebieten der mittelalterlichen (Erz-)diözesen Salzburg, Passau und Brixen vom 12. Jahrhundert bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts“. Seit 2010 führt sie Werkverträge an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die Projekte „Musikalische Quellen des Mittelalters in der Österreichischen Nationalbibliothek“ (Projektleiter: Mag. Dr. Alexander Rausch), „DEMOS – Daten zur Erforschung der Musik in Österreich“ (Projektleiter: Mag. Dr. Christian Fastl), „Oesterreichisches Musiklexikon“ (Projektleiter: Univ.-Prof. i.R. Dr. Rudolf Flotzinger k.M.) und „Cantus Netzwerk – semantisch erweiterte digitale Edition der Libri ordinarii der Metropole Salzburg“ (Projektleiter: Prof. Dr. Franz Praßl) durch und war bei letztgenanntem Projekt von März bis September 2016 auch als Research Assistant auf Teilzeitbasis tätig. Seit November 2016 hat sie eine Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Regensburg für das Projekt „Graduale Synoptikum“ (gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung). Zusätzlich ist sie seit einigen Jahren bei Arbeiten rund um die Konzertreihe „Alte Musik in St. Ruprecht“ behilflich und führt als geringfügig angestellte Mitarbeiterin neben Eintragungen und Korrekturen in der EVIS-Datenbank der Wiener Symphoniker auch Arbeiten in deren Archiv durch. Musik begleitet sie bereits seit frühester Kindheit und sie verfügt über mehrjährige Ausbildungen auf den Instrumenten Violoncello und Viola da Gamba sowie als Sängerin. Derzeit ist sie bei den folgenden Ensembles regelmäßig engagiert: Wiener Kammerchor, Schola Resupina, Salzburger Virgilschola, Philharmonia Chor Wien, Arnold Schönbergchor.

Dissertationsthema:

Analyse und Edition von Sequenzmelodien in den heute österreichischen Gebieten der mittelalterlichen (Erz-)diözesen Salzburg, Passau und Brixen vom 12. Jahrhundert bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Abstract

email: vera.charvat@univie.ac.at

Johannes Deibl

Mein Name ist Johannes Deibl. Ich bin in Melk geboren, habe dort das Stiftsgymnasium besucht (humanistischer Zweig) und wohne seit nunmehr 8 Jahren in Wien. Studiert habe ich Deutsche Philologie, wobei ich den damals noch taufrischen, interdisziplinären Master „Austrian Studies“ absolviert habe. Wenngleich der Beschäftigungszeitraum „Mittelalter“ in diesem Studiengang weitgehend ausgespart wurde (oder vielleicht gerade deswegen), wollte ich gegen Ende des Studiums meinen Fokus verlagern – die Beschäftigung mit alten Texten steht seitdem im Vordergrund meiner Anstrengungen. Nach meiner Master-Thesis im Fachbereich Altgermanistik („Die Meeresüberfahrten in Mai und Beaflor als Rituale des Übergangs“) habe ich mich dazu entschlossen, ein Dissertationsprojekt zu starten. Die Schwelle vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit erweist sich dabei als spannende (wie unterschätzte) „Epoche“ deutschsprachiger Literatur, die genügend Forschungsspielraum offenlässt. Meine Beschäftigung mit dem Wendunmuth (siehe Abstract) ist nun im 4. Semester angekommen, die Mitgliedschaft an der VDA kann sich nur positiv auf die weiteren Arbeitsschritte auswirken. Mein Auskommen finde ich durch die Anstellung in der Melker Stiftsbibliothek, die es mir erlaubt, auch abseits der Dissertation an alten Drucken und Handschriften zu forschen, aber auch die geisteswissenschaftlichen Neuerscheinungen im Blick zu behalten. Da ich die österreichische Literatur nach wie vor besonders schätze, bin ich u.a. Mitglied der Grillparzer-Gesellschaft.

Dissertationsthema:

Pluralisierung und Autorität in H.W. Kirchhofs Wendunmuth. Abstract

email: johannes.deibl@univie.ac.at

Florian Feldhofer

Ich, Florian J. Feldhofer, habe nach der Matura 2006, die ich am Akademischen Gymnasium absolvierte, an der Karl-Franzens Universität Graz die Fächer Latein und Geschichte (beide Diplom) inskribiert. 2009 wechselte ich zum Lehramtsstudium derselben Fächer. Nebenbei belegte ich Lehrveranstaltung aus Philosophie und Gräzistik. 2013 schloss ich das Lehramtsstudium mit Auszeichnung ab. Das Thema meiner Diplomarbeit lautete 'Non enim res laudanda, sed spes est' : Formen der Herrscherdarstellung in Claudians Honoriuspanegyriken und Coripps 'In laudem lustini'. Betreut wurde diese Arbeit von Univ.-Prof. Dr. Christine Ratkowitsch. Direkt nach dem Abschluss des Studiums absolvierte ich das Unterrichtspraktikum am BORG Dreierschützengasse Graz (2013-14). Während meines Studiums war ich als Nachhilfelehrer und Bauarbeiter tätig. Im Sommersemester 2014 fungierte ich zudem als Tutor für griechische Grammatik am Institut für Klassische Philologie. Im selben Jahr vollzog ich den Wechsel an die Universität Wien, wo ich mich für das Doktoratsstudium Latinistik und das Masterstudium in Gräzistik einschrieb. Den dies doctoralis absolvierte ich erfolgreich am 1.10.2015. Mein Masterarbeit im Fach Gräzistik befindet sich gerade in statu nascendi, das Studium wird aller Voraussicht nach Anfang 2017 abgeschlossen werden. Seit September 2015 bin ich als Lehrer für die Fächer Latein und Geschichte am Wienerwaldgymnasium Tullnerbach angestellt (derzeitiges Stundenausmaß: 16 Wochenstunden). Meine Interessensschwerpunkte während des Studiums lagen im Bereich der Gräzistik auf der Spätantike, dem Mittel- und Neulateinischen. Besonderes Interesse bringe ich unter den literarischen genera dem Epos und der Historiographie entgegen. Ferner faszinieren mich Kommentare und Textausgaben. Im Bereich der Gräzistik konzentrierte ich mich auf kaiserzeitliche Autoren (Plutarch, Strabon). Im Bereich der Geschichte fokussierte sich mein Interesse auf die Antike und das Mittelalter.

Dissertationsthema:

Die Alexandrias des Francisco Javier Alegre SJ (1729-1788) vor dem Hintergrund der epischen Tradition der Antike und der westlichen Alexanderüberlieferung. Abstract

email: florian.feldhofer@univie.ac.at

 

Fabian Fleissner

Dissertationsthema:

Temporale Diskursmuster im Althochdeutschen und Altsächsischen. Abstract

email: fabian.fleissner@univie.ac.at

Daniel Frey

Geboren 1992, seit Oktober 2014 Masterstudium „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft“ am Institut für Österreichische Geschichtsforschung mit Schwerpunkt Geschichtsforschung und Historische Hilfswissenschaften. Voraussichtlicher Abschluss im Wintersemester 2016/2017, MA-Thesis mit dem Titel „Die Wiener Zisterzienserinnen von St. Niklas. Eine Untersuchung der sozialen Netzwerke einer Klosterlandschaft im 13. Jahrhundert“. Forschungstätigkeit insbesondere im Stift Göttweig mit den Schwerpunkten: Mittelalterliche Verfassungsgeschichte Österreichs mit dem Dissertationsvorhaben „Klosterlandschaft und soziale Netzwerke. Die Benediktinerinnen und Benediktiner von Göttweig im 13.-15. Jahrhundert“ im Rahmen des SFB-Projekts Visions of Community (VISCOM) unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christina Lutter; Geschichte Österreichs in der frühen Neuzeit insbesondere im 18. Jahrhundert im Rahmen einer Anstellung im FWF-Projekt "Benediktiner, Kirchenreform und Staat in Österreich, 1720-40" seit 01.01.2016 (Leitung: Dr. Thomas Wallnig) mit Fokus auf der Gelehrtenkorrespondenz des Göttweiger Abtes Gottfried Bessel. Bis Dezember 2015 Mitarbeit im FWF-Projekt „Der Donauhandel“ (17/18. Jhd., Leitung: Doz. Dr. Peter Rauscher), in Kombination beider Projekttätigkeiten Forschungsschwerpunkt „Der Bücherhandel auf der Donau und die Göttweiger Bibliothek unter Abt Gottfried Bessel in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts“. Seit Juli 2014 zudem Freelancer im Stift Göttweig, in der darüber hinaus verbleibenden Zeit begeisterter Tänzer und Jongleur.

Dissertationsthema:

Klosterlandschaft und soziale Netzwerke. Die Benediktinerinnen und Benediktiner von Göttweig im 13.-15. Jahrhundert. Abstract

email: daniel.frey@univie.ac.at

Markus Gneiss

Markus Gneiß, geboren am 7. Oktober 1986 in Wien, begann nach seiner 2005 erfolgten Matura im Jahr 2006 zunächst mit dem Lehramtsstudium UF Deutsch/Geschichte und inskribierte im Jahr 2008 zusätzlich noch das Diplomstudium Geschichte mit dem Schwerpunkt in Mittelalterlicher Geschichte. Nach dem 2010 erfolgten Abschluss des Bachelorstudiums Deutsche Philologie und dem Abschluss des Diplomstudiums Geschichte im Jahr 2011 begann er mit dem Masterstudium Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft (ebenfalls an der Universität Wien), das er 2014 abschloss. Seit 2013 verfolgt er auch das Doktoratsstudium im Bereich Geschichte an derselben Universität. Zahlreiche Praktika, Anstellungen und Werkverträge in Archiven wie dem Wiener Stadt- und- Landesarchiv, dem Niederösterreichischen Landesarchiv und dem Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bildeten neben den genannten Studien die Grundlage für die Auseinandersetzung mit ungedruckten Quellen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Werkverträge im Bereich der Regesta Imperii (Regesten Albrechts I. und Regesten Friedrichs III.) erweiterten und vertieften die Kenntnis im Bereich der Historischen Hilfswissenschaften ebenso wie eine Anstellung an der Katholischen Universität Eichstätt (Wissenschaftliche Hilfskraft im DFG-Projekt „Edition der Akten der Provisorischen Zentralgewalt in der Revolution von 1848/49“, Leitung: Thomas Stockinger). Seit September 2014 ist er Mitarbeiter im FWF-Projekt „Illuminierte Urkunden als Gesamtkunstwerk“ am Institut für Mittelalterforschung (ÖAW, Institut für Mittelalterforschung, Abteilung Editionsunternehmen und Quellenforschung). Seine Forschungsschwerpunkte liegen einerseits im Bereich der spätmittelalterlichen Stadt- und Handwerksgeschichte (Masterarbeit zu „Gesellenordnungen im spätmittelalterlichen Wiener Handwerksordnungsbuch“ und Gesamtedition des Wiener Handwerksordnungsbuchs) und andererseits im Bereich der Geschichte des hoch- und spätmittelalterlichen (Nieder-)Adels in Österreich unter und ob der Enns – ein Interesse, das schließlich zur Herausbildung des Dissertationsthemas geführt hat.

Dissertationsthema:

Ständedifferenzierung und adelige Gruppenkonzepte in erzählenden (und urkundlichen) Quellen des spätmittelalterlichen Österreichs. Abstract

email: markus.gneiss@univie.ac.at

Klaus Hofmann

Klaus Hofmann hat an der Universität Wien das Diplomstudium Anglistik sowie das Bachelorstudium Geschichte abgeschlossen. In seiner Diplomarbeit (2013) befasste er sich mit der Anglisierung der mittelschottischen Schriftsprache in der Frühen Neuzeit. Seit 2013 ist er als Prae-Doc am Institut für Anglistik und Amerikanistik tätig. Sein Dissertationsprojekt widmet sich der Entwicklung des Wortakzents im Englischen seit der mittelenglischen Sprachstufe unter besonderer Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen Wortakzent und Sprachrhythmik (Betreuung durch Univ.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus Ritt). Theoretisch ist die Arbeit im Feld der Evolutionslinguistik und der ‘Usage-based Grammar‘ beheimatet, der gewählte methodische Zugang ist empirisch-quantitativ.

Dissertationsthema:

Evolving rhythms. On the influence of utterance rhythm on word stress patterns in the history of English. Abstract

email: klaus.hofmann@univie.ac.at

Alexander Hödlmoser

Mein Name ist Alexander Hödlmoser, ich bin 1980 geboren und in Oberösterreich nahe Linz aufgewachsen. Während meines Studiums habe ich am European Master Studiengang: "Deutsche Literatur des Mittelalters im Europäischen Kontext" teilgenommen und im Zuge dessen ein Auslandssemester in Porto (Portugal) absolviert. 2009 habe ich mein Studium der Deutschen Philologie mit einer Arbeit zum Thema "Negative Emotionen. Wortfeldanalysen und Interpretationen zum Nibelungenlied" mit dem Titel Mag. Phil. abgeschlossen. Von 2008 bis 2011 war ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des FWF-Projekts „Kommentierte Bibliographie zu Nibelungenlied und Nibelungensage.“ tätig. Seit 2009 arbeite ich, betreut von Univ.-Prof. Dr. Matthias Meyer, an meinem Dissertationsvorhaben zur "Österreichischen Chronik der Jahre 1454-1467.“ Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des FWF-Projekts „Die Bibliothek als Text. Bestand und Bestandsgeschichte der Stiftsbibliothek Kremsmünster.“, bin ich seit 2013 tätig und befasse mich dort mit den Möglichkeiten zur digitalen Auswertung und Verknüpfung der aktuellen Forschungsstände. Seit März 2016 bin ich Fellow der VDA - Medieval Academy und gewählter Vertreter der Doctoral Fellows im Finanz-Gremium. Ab Herbst 2016 werde ich im eben erst genehmigten FWF-Projekt: „Österreichische Chronik der Jahre 1454 bis 1467. Text, Übersetzung und Kommentar.“ tätig sein, welches für eine Dauer von drei Jahren genehmigt wurde.

Dissertationsthema:

„Österreichische Chronik der Jahre 1454 bis 1467“. Text, Übersetzung und Kommentar. Abstract

email: alexander.hoedlmoser@univie.ac.at

 

Edith Kapeller

Mein Name ist Edith Kapeller, ich wurde am 14. Juni 1990 in Zwettl geboren, habe dort die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe besucht und mit Matura abgeschlossen. Im Jahr 2009 zog ich nach Wien und begann zu studieren. Nach dem Bachelorstudium „Deutsche Philologie“ (2009-2012) absolvierte ich das Masterstudium „Deutsche Philologie“ (2012–2015) sowie den Master „Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften“ (2012–2016) an der Universität Wien. Meine Masterarbeiten verfasste ich unter den Titeln „Codex 1253 der Stiftsbibliothek Klosterneuburg und Codex 365 (rot) der Stiftsbibliothek Göttweig. Zwei ‚Belial‘-Handschriften des 15. Jahrhunderts und ihr Bezug zum Weltende“ und „Konfliktaustragung im 16. Jahrhundert. Verbal- und Realinjurien in der Stadt Zwettl.“ Seit April 2016 bin ich für das Doktoratsstudium im Bereich der Deutschen Philologie inskribiert und Fellow der VDA – Medieval Academy. Meine Dissertation schreibe ich – betreut von Herrn Univ.-Prof. Dr. Stephan Müller – unter dem einstweiligen Arbeitstitel „Die Babenberger-Genealogie Ladislaus Sunthayms und ihr Umkreis“. Im Rahmen meiner Studien absolvierte ich mehrere Praktika in Archiven und Bibliotheken, die mich dem Medium der Handschrift näher brachten. Seit April 2014 bin ich als Bibliothekarin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bibliothek des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg beschäftigt. Da auch mein Dissertationsthema großen Bezug zum Stift Klosterneuburg aufweist, ergänzen sich Anstellung und Studium perfekt.

Dissertationsthema:

Die Babenberger-Genealogie Ladislaus Sunthayms und ihr Umkreis. Abstract

email: edith.kapeller@univie.ac.at

Yuval Katz-Wilfing

Geboren in Israel, aufgewachsen in Israel und Oklahoma, USA. Militaerdienst in der israelischen Armee als Sanitaeter einer Infantrieeinheit. Nach dem Militärdienst Studium der Informatik. Jahrelange Arbeit als Chip-Designer und Projektmanager in der israelischen Verteidigungsindustrie. Lebensmittelpunkt zu dieser Zeit in Kibbutz Kfar Gilaadi im Norden Israels an der libanesischen Grenze. 2008 Umzug nach Wien, beruflich tätig im Bereich Aerospace und Automotive. Studium der Religionswissenschaft in Wien und Jerusalem mit besonderem Fokus auf interreligioese Phänomene. 2011 Abschluss des Masterstudiums an der hebräischen Universität in Jerusalem mit dem Themen Theologie und Gebräuche der messianischen Juden. Derzeit Vorbereitung der Dissertation über Seele und Konversion in der jüdischen Theologie und Gesetzgebung am Judaistik Instituts, Universitaet Wien. 2015 studierte ein Semester auf der Hebrew Union Collage und der Konservative Jeschiva in Jerusalem. Tätig in der liberalen jüdischen Gemeinde Wien als Vorbeter, Talmudlehrer und  Vorstandsmitglied. Mitorganizator und Vortragender über Judische Themen im Rahmen JOEH, EMJD (European Muslim Jewish Dialouge) und Limmud u.a. Verheiratet und Vater zweier Kinder.

Dissertationsthema:

And The Soul They Have Made – Genesis 12:5 and its Re-Incarnations in Jewish Law and Theology. Abstract

email: juval.katz@univie.ac.at

 

Angela Kinney

I, Angela Zielinski Kinney, am currently a PhD candidate in Classical Philology at the University of Vienna’s Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein, where I am also a prae-doc Universitätsassistentin to Univ.-Prof. Dr. Danuta Shanzer. I earned a BA in Classical Studies and English Literature at the University of Chicago (2003) and an MA in Classics from the University of Illinois at Urbana-Champaign (2007). I completed the wide range of coursework and exams in Greek and Latin required for the doctorate at UIUC and passed my proposal defense, but transferred as ABD to Vienna in 2014. I am a full-fledged classicist, but my “home” is in late antique and medieval studies. My dissertation is a philological, diachronic study of divine rumor (Ὄσσα, Φήμη, and Fama) with special focus on the reception of personified divine rumor in late antique Latin prose. From 2010-2012, I worked as a research associate under Jan Ziolkowski at Dumbarton Oaks Research Library and Collection in Washington, DC. During this time I published four volumes of a new edition of the Vulgate (with notes) for the Dumbarton Oaks Medieval Library. I have also published articles on a variety of other topics, including the reception of Virgil in late antiquity, a 6th-century hagiographical text (the Vita Apollinaris Valentinensis), and Augustine’s 15th epistle. My scholarly interests are broad and include late antique and early medieval ecclesiastical history, epistolography, hagiography, palaeography, codicology, universal chronicles, and epitaphs for animals, as well as Jewish and Christian apocrypha/pseudepigrapha.

Dissertationsthema:

The Personification of Divine Rumor and Its Reception in Late Antique Prose. Abstract

email: angela.kinney@univie.ac.at

 

Antje Klein

Seit September 2015 bin ich Universitätsassistentin am Institut für Kirchengeschichte, Christliche Archäologie und Kirchliche Kunst der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. In meinem Dissertationsprojekt befasse ich mich mit „Geschichts-schreibung in der Spätantike in Nordafrika“ (Arbeitstitel). Die Arbeit wird betreut von Univ.-Prof. Dr. Uta Heil. Nach Vikariat, Ordination und Tätigkeit als Pfarrerin zur Dienst-aushilfe war ich zuvor von 2010–2015 als Theologische Repetentin am Evangelischen Stift Tübingen in der Beratung und Begleitung von Theologiestudierenden tätig. Evangelische Theologie studierte ich – nach Abitur und einem kirchlichem Vorpraktikum in Blumenau, Santa Catarina (Brasilien) – von 1998 bis 2006 in Heidelberg, São Leopoldo (Brasilien; mit einem Stipendium des DAAD), Berlin und Tübingen. Von 2001 bis 2006 war ich Stipendiatin am Evangelischen Stift Tübingen. Meine Zulassungsarbeit zur 1. Evangelisch-Theologischen Dienstprüfung schrieb ich im Fach Kirchengeschichte bei Prof. Dr. Ulrich Köpf zum Thema „Jakob von Vitry als Beobachter der religiösen Bewegungen seiner Zeit“.

Dissertationsthema:

Geschichtsschreibung in der Spätantike in Nordafrika. Abstract

email: antje.klein@univie.ac.at

 

 

Kristina Kogler

Seit meinem Masterstudienabschluss in Kunstgeschichte an der Universität Wien im Jahr 2014 arbeite ich an meinem Dissertationsprojekt, das den vorläufigen Titel „Vidal Mayor – Die Bebilderung einer aragonesischen Rechtshandschrift im Vergleich mit den Illustrationen des Corpus iuris civilis“ trägt. Nach bestandener Matura entschied ich mich im Oktober 2010 für das Bachelorstudium Kunstgeschichte an der Universität Wien. Ein Semester später inskribierte ich mich für das Diplomstudium Rechtswissenschaften. Im Zuge dessen absolvierte ich eine Schwerpunktausbildung in Kulturrecht sowie einen einmonatigen Intensivkurs aus Völkerrecht an der London School of Economics and Politcal Science (LSE). Im Oktober 2014 schloss ich das Masterstudium Kunstgeschichte an der Universität Wien ab. Während meines Studiums war ich als Tutorin für wissenschaftliches Arbeiten und Ikonographie tätig. Meine Abschlussarbeit „Studien zum Codex Admontensis 22 - Eine frühe illustrierte Rechtshandschrift aus Italien in klösterlichem Besitz“ wurde von O. Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz betreut, der zugleich der Betreuer meiner Dissertation ist. Danach war ich ein Jahr lang Mitarbeiterin des FWF-Projekts „Mitteleuropäische Schulen VIII“ im Otto Pacht-Archiv am Institut für Kunstgeschichte. Das Projekt wurde von O. Univ. Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz und Dr. Andras Fingernagel geleitet.

Dissertationsthema:

Vidal Mayor – Die Bebilderung einer aragonischen Rechtshandschrift im Vergleich mit den Illustrationen des Corpus iuris civilis. Abstract

email: kristina.kogler@univie.ac.at

Herbert Krammer

Mein Name ist Herbert Krammer und ich wurde am 7. April 1992 in Zwettl-Niederösterreich geboren, wo ich auch das Gymnasium besuchte. 2011 absolvierte ich meinen Zivildienst an der Bezirksstelle Roten Kreuz und zog anschließend nach Wien. Nach der Absolvierung des Bachelorstudiums Geschichte an der Universität Wien studiere ich seit Herbst 2014 den Master Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwisssenschaften (Schwerpunkt Geschichtsforschung). Im Frühjahr 2015 ging ich in die Schweiz und  belegte ein Semester (MA Europäische Geschichte) an der Universität Basel. Meine MA-Thesis Totenmemoria und materielles Erbe. Verwandtschaftsgeflechte und Materialität in den Stiftungen an die Zisterze St. Niklas (14. Jahrhundert) schreibe ich im Rahmen des Visions of Community–SFB 06 „Social and Cultural Communities across Medieval Monastic, Civic, and Courtly Cultures in High and Late Medieval Central Europe“, das Frau Professor Christina Lutter leitet. Meinen ersten direkten Kontakt mit historischen Quellen hatte ich in der Bibliothek des Zisterzienserstifts Zwettl, als ich dort im Jahr 2012 ein Archiv- und Bibliothekspraktikum absolvierte. Meine wissenschaftliche Heimat ist aber nunmehr die Stiftsbibliothek in Klosterneuburg, wo ich seit 2013 jeden Sommer bzw. gelegentlich während des Semesters als „Freelancer“ arbeite (Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften, Einspeisung des bis dato handschriftlichen Bibliothekskatalogs, Handschriften-beschreibung, Mitarbeit bei Ausstellungen, bestandssichernde Tätigkeiten etc.).

Dissertationsthema:

Chorherren, Familien und Stifter/innen. Soziale Netzwerkanalyse des Klosterneuburger Traditionsbuches in der Stadt- und Klosterlandschaft im 12. Jahrhundert. Abstract

email: herbert.krammer@univie.ac.at

Evelyn Kubina

Ich, Evelyn Theresia Kubina, bin seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem vom FWF geförderten Projekt „Die illuminierten Handschriften der Universitätsbibliothek Graz 1200 ‒ 1300” am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Aus dieser Forschungstätigkeit ist auch meine Dissertation hervorgegangen, in der ich mich mit den „Methoden der kommerziellen Handschriftenproduktion um 1300 am Beispiel der Buchmalerwerkstatt des Meisters der Münchener Weltchronik“ befasse (Betreuung durch O. Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz). Im Rahmen der Bearbeitung dieses Themas organisierte ich 2011 gemeinsam mit Dr. Christine Beier die internationale Tagung „Herstellungsbedingungen für Buchmalerei in Mittelalter und früher Neuzeit“, auf die 2014 der von uns herausgegebene Sammelband „Wege zum illuminierten Buch. Herstellungsbedingungen für Buchmalerei in Mittelalter und früher Neuzeit“ folgte. Zudem absolvierte ich 2013 als Stipendiatin den „Alfried Krupp-Sommerkurs für Handschriftenkultur“ an der Universitätsbibliothek in Leipzig. Nach der Matura im Jahr 1998 entschied ich mich zunächst für das Studium der Fächer Deutsch und Bildnerische Erziehung für das Lehramt an Hauptschulen an der Pädagogischen Akademie der Erzdiözese Wien, das ich 2001 mit der Diplomarbeit: „Rollenverständnis und Rollenerwartungen von Mädchen und Frauen – eine soziologische und literaturkritische Analyse“ abschloss. Der Kunstgeschichteunterricht während des Lehramtsstudiums war ausschlaggebend dafür, dass ich im Anschluss daran das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien aufnahm. Den Abschluss desselben bildete 2008 meine Diplomarbeit über den „Mosesbrunnen im Kontext“ (Betreuung durch O. Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz). Ergebnisse dieser Arbeit konnte ich 2014 unter dem Titel „Stat crux dum volvitur orbis. Beobachtungen zur Ausrichtung des Kreuzes im großen Kreuzgang der Kartause von Champmol“ im Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte veröffentlichen.

Dissertationsthema:

Methoden der kommerziellen Handschriftenproduktion um 1300 am Beispiel der Buchmalerwerkstatt des Meisters der Münchener Weltchronik. Abstract

email: evelyn.kubina@univie.ac.at

Salvatore Liccardo

Dissertationsthema:

„Antike Namen und neue Völker“ – Die Benutzung, die Verbreitung und die vielfältigen Bedeutungen der Ethnonyme im Europa des frühen Mittelalters. Abstract

email: salvatore.liccardo@univie.ac.at

 

 

 

Patrick Marschner

Patrick Marschner ist 1987 in Großröhrsdorf geboren. 2006 absolvierte er seine Abiturprüfungen am Götzinger-Gymnasium in Neustadt in Sachsen. Von 2008 bis 2013 studierte er an der Technischen Universität Dresden die Fächer Geschichte, Philosophie und Humanities. Dabei lag sein Fokus auf hochmittelalterlichen Herrschaftsauffassungen, historischer Geographie, mittelalterlichen Weltvorstellungen und antiker sowie mittelalterlicher Kosmologie. Seine Masterarbeit mit dem Titel „‘… dono dei Romani urbis imperator…‘ - Über den Zusammenhang von geographischer Vorstellung und Herrschaftsauffassung im Mittelalter“ wurde von Prof. Dr. Matthias M. Tischler betreut und im Oktober 2013 verteidigt. Nach dem Studium war er freiberuflich tätig. Neben einigen öffentlichen Vorträgen zu sowohl mittelalterlichen, als auch philosophischen und landesgeschichtlichen Themen war der intensivste Teil seiner Freiberuflichkeit die Arbeit für die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung. In ihrem Projekt „Kommune im Dialog (K!D)“ war er von September 2013 bis März 2015 landesweit als neutraler Moderator und Mediator für den Prozess der politischen Willensbildung tätig. Darüber hinaus war er von April bis Oktober 2014 als freier Mitarbeiter im Deutschen Hygienemuseum Dresden für die Ausstellung „Das neue Deutschland – von Migration und Vielfalt“ angestellt. Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung übergab ihm von Oktober 2014 bis März 2015 die Leitung für ein Kunstprojekt, in dem Flüchtlingen die Gelegenheit geboten wurde, die Kunst und Kunstgeschichte Sachsens näher kennen zu lernen.

Seit Mai 2015 ist er im Rahmen des FWF-Projektes „Bible and Historiography in Transcultural Iberian Societies, 8th to 12th Centuries“ am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angestellt.

Dissertationsthema:

Die Bibel als Identifikationsressource in der christlich-iberischen Historiographie vom 8. bis zum 12. Jahrhundert.

Abstract

Manuela Mayer

Manuela Mayer studierte von 2005 bis 2010 Geschichte und von 2012 bis 2015 Geschichtsforschung, Historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2016 ist sie Doktorandin am Institut für Geschichte der Universität Wien mit einer Dissertation zum Göttweiger Abt Gottfried Bessel (1672–1749) und der Entstehung von dessen „Chronicon Gotwicense“. Die Arbeit wird betreut von PD Dr. Thomas Wallnig MAS.

Beruflich konnte Manuela Mayer noch im Studium v.a. durch Praktika erste Erfahrungen an Bibliotheken, Archiven und Museen sammeln. Seit 2011 ist sie als Mitarbeiterin mehrerer Editionsprojekte zum Thema frühneuzeitlicher Gelehrtenkorrespondenzen („Monastische Aufklärung und die benediktinische Gelehrtenrepublik“, „Joseph Hilarius Eckhel und sein numismatisches Netzwerk“, „Benediktiner, Kirche und Staat in Österreich 1720-1740“ und aktuell „Die numismatischen Netzwerke der österreichischen Vorgänger Eckhels“) ausschließlich wissenschaftlich tätig.

Dissertationsthema:

„…wie Castor und Pollux…“ Gottfried Bessel und die Historischen Hilfswissenschaften. Abstract

manuela.mayer@univie.ac.at

David Merlin

David Merlin wurde in Verona (Italien) geboren. 2002 legte er das humanistische Abitur ab. Von 1999 bis 2004 studierte er Komposition am Konservatorium von Verona, ab 2002 auch Musikwissenschaft in Cremona (Universität Pavia). 2008 schloss er sein Masterstudium mit einer Arbeit über die liturgischen Gesänge für den hl. Leopold von Klosterneuburg ab. Derzeit ist er Dissertant am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien; Dissertationsthema ist ein Antiphonar (Musikbuch für das Stundengebet), das 1519 von Johannes Winterburger in Wien gedruckt wurde. Im Rahmen seiner Forschungen hat er für die Universität Pavia, die Kommission für Musikforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die Universität Wien gearbeitet. Er hält regelmäßig Vorträge auf internationale wissenschaftliche Tagungen. Bis dato wurden von ihm dreizehn Beiträge publiziert (auf Italienisch und auf Deutsch). Forschungsschwerpunkte sind die liturgischen einstimmigen Gesänge im Spätmittelalter und Renaissance und deren handschriftliche und gedruckte Quellen, die Heiligenoffizien, sowie der Cantus fractus.

Dissertationsthema:

Das von Johannes Winterburger in Wien 1519 gedruckte Antiphonar. Abstract

email: david.merlin@univie.ac.at

Gerd Mathias Micheluzzi

Gerd Mathias Micheluzzi, geb. 1984 in Tirol, ist seit Mai 2014 Doktorand und seit Oktober 2016 Prae-Doc Assistent (Uni:docs-Fellow) am Kunsthistorischen Institut der Universität Wien. In seiner Dissertation (Betreuung durch Hr. Univ.-Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz) beschäftigt er sich mit dem Thema der Funktion und Genese des Schlagschattens zwischen Antike und früher Neuzeit. Sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte er von 2008 bis 2013 am Kunsthistorischen Institut der Karl-Franzens-Universität Graz und schloss diese mit Arbeiten zu Orazio Gentileschis `Hl. Maria Magdalena´ und die `Ruhe auf der Flucht nach Ägypten´ des Kunsthistorischen Museums in Wien (Bachelorarbeit; Betreuung durch Fr. Dr.phil. MA. Claudia Steinhardt-Hirsch, ehem. Universität Graz) sowie Fiat umbra! Die Wiedergeburt des Schlagschattens in der italienischen Renaissance (Masterarbeit; Betreuung durch Hr. Dipl. Univ.-Prof. Dipl.theol. Dr.phil. Wolfgang Augustyn, ZI München) ab. Während der Studienzeit verbrachte er im Rahmen eines Praktikums zwei Monate an der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts Florenz (Max-Planck-Institut) und erhielt für den Abschluss der Masterarbeit ein Forschungsstipendium der Universität Graz, das ihn ebenfalls in die Toskana (Florenz, Siena und Assisi) führte. Den Vienna Doctoral Academies (VDA) – Medieval Academy gehört er seit April 2016 an. Im Mai 2016 verlieh ihm die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ein Rom-Stipendium, welches im September 2016 angetreten werden konnte.

Dissertationsthema:

Der Schlagschatten in der Malerei des 14. und des frühen 15. Jahrhunderts. Zur Funktion und Genese eines Bildelements. Abstract

email: gerd.micheluzzi@univie.ac.at

Daria Otto

Daria Otto studierte russisch-orthodoxe Theologie an der Sankt-Tikhon Universität in Moskau (Russland) und spezialisierte sich an dem Postgraduiertenkolleg Kyrill und Method des Moskauer Patriarchats in Patrologie. Darüber hinaus erwarb sie ein Lehramts-Diplom für Altgriechisch und Latein. Ihr PhD Projekt über die Schriftauslegung des Ambrosius von Mailand erstellt sie unter der Betreuung von Thomas Prügl am Institut für Historische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Daria Otto ist eine Stipendiatin des Thomaskollegs, einer Einrichtung der Erzdiözese Wien für Studierende aus den Ostkirchen, sowie des Ökumenischen Studienfonds der Österreichischen Katholischen Bischofskonferenz. In den letzten Monaten hatte sie Forschungsaufenthalte in der Abtei Mariendonk (Deutschland), an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Mailand sowie an der Biblioteca Ambrosiana ebenfalls in Mailand.

Dissertationsthema:

Die alttestamentlichen Gestalten von Hiob und David als theologische Symbole und exegetische Methode bei Ambrosius von Mailand. Abstract

email: daria.otto@univie.ac.at

Christodoulos Papavarnavas

Geboren am 24. März 1988 auf Zypern. Bachelor-Studiengang im Bereich Byzantinistik und Neogräzistik an der Universität Zypern, Abschluss mit der Auszeichnung für die beste akademische Leistung. Vertiefung des Bachelorstudiums durch einen 5-monatigen Aufenthalt (Sept. 2010 – Jan. 2011) am Institut für Griechische und Lateinische Philologie an der Freien Universität Berlin, im Rahmen des Erasmus-Austauschprogrammes. Masterstudium der Byzantinistik und Neogräzistik an der Universität Wien, Abschluss mit Auszeichnung (2012–2014). Titel der Masterarbeit: „Die Rolle des Publikums in den vormetaphrastischen Gruppen- und Einzelmartyrien“, betreut von Prof. Dr. Claudia Rapp. Stipendiat der staatlichen Stipendienstiftung Zypern (IΚYK) während des Masterstudiums in Wien. Mitarbeit bei verschiedenen wissenschaftlichen Projekten (2013 – 2014) sowohl an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Mittelalterforschung, Abteilung Byzanzforschung) für das „Lexikon zur Byzantinischen Gräzität“ (Projektleiter: Prof. Dr. Erich Trapp) und die „Systematische Fotothek zur Byzantinischen Sigillographie“ (Projektleiterin: Dr. Alexandra Wassiliou-Seibt) als auch an der Universität Zypern für die „Byzantine Hymnography and the Tradition of Rhetoric“ (Projektleiterin: Assoc. Prof. Dr. Antonia Giannouli). Stipendium zur Teilnahme an der Sommerschule in Thessaloniki/Griechenland zum Thema „Communautés et groupes à Byzance“ (01.07.2014 – 14.07.2014), organisiert von der EHESS (Paris) und der Stadt Thessaloniki. Seit November 2014: Doktorand und Universitätsassistent (Praedoc) am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien, Beiträge zu Forschungsarbeiten, administrativen und organisatorischen Angelegenheiten (wie etwa bei Vienna Dialogues), Teilnahme an Tagungen und Publikationen rund um die byzantinische hagiographische Literatur. Titel der Doktorarbeit: „Gefängnis als Schwellenraum in der byzantinischen Hagiographie: Eine literarische Untersuchung der Märtyrerakten in früh- und mittelbyzantinischer Zeit“, betreut von Prof. Dr. Claudia Rapp (Universität Wien) und Assoc. Prof. Dr. Stavroula Constantinou (Universität Zypern), in Bearbeitung.

Dissertationsthema:

Gefängnis als Schwellenraum in der byzantinischen Hagiographie: Eine literarische Untersuchung der Märtyrerakten in früh- und mittelbyzantinischer Zeit. Abstract

email: christodoulos.papavarnavas@univie.ac.at

 

Philip Polcar

Dissertationsthema:

Hieronymus’ Witwenbüchlein an Salvina (Ep. 79) – Text, Übersetzung, Kommentar. Abstract

email: philip.polcar@univie.ac.at

August Valentin Rabe

August Rabe, geboren 1986, ist seit Oktober 2015 Univ.-Assistent (prae-doc) von Prof. Dr. Birgit Lodes am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien. Er studierte zunächst Musikwissenschaft, Musikpraxis und Kunstgeschichte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Abschluss: Magister Artium). Ergänzend studierte er Cembalo/Historische Tasteninstrumente bei Prof. Klapprott ebenfalls an der  Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (Abschluss: Künstlerisches Diplom). In Meisterkursen bei Prof. Dr. Rebecca Stewart (Tilburg) und Prof. Barnabé Janin (Lyon) bildete er sich in Mittelalterlichem Gesang weiter. In seinem Promotionsprojekt beschäftigt sich August mit der Ausbildung am Tasteninstrument im 16. Jahrhundert und verbindet seine wissenschaftlichen und musikpraktischen Fähigkeiten. Darüber hinaus ist er leidenschaftlicher Jongleur.

Dissertationsthema:

Fundamentum organisandi – Didaktik am Tasteninstrument ca. 1440–1540. Abstract

email: august.rabe@univie.ac.at

 

 

Bojana Radovanović

Mag. Bojana Radovanović studierte Klassische Philologie an der Universität Belgrad in Serbien und bekam Mag. Phil. (Klassische Archäologie). Sie arbeitete als Hochschullehrerin für Latein in einem Gymnasium in Belgrad und als Lehrerin für Englisch, Italienisch und Französisch im staatlichen Sprachinstitut in Frankreich. Von 2009 bis 2014 arbeitete sie als Mitarbeiterin des Instituts für Geschichte in Belgrad. Seit Juni 2014 ist sie Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe „Visions of Community und politische Transformationen (400-1200)“ des Instituts für Mittelalterforschung, Wien (FWF-Projekt: „Terminological Interference – The Case of Gottschalk of Orbais“).

Dissertationsthema:

Exiled Authors – Comparative Perspektive (9th-century Carolingian and Byzantine Authors). Abstract

email: bojana.radovanovic@univie.ac.at

Giulia Rossetto

Giulia Rossetto (born 1990) studied Classics at the University of Padua and at the Galilean School of Higher Education (the School of Excellence of Padua University). During her MA she spent a research-period at the University of Vienna in order to write her thesis in Greek philology on a 9th century Viennese codex. She is one of the 26 uni:docs fellows 2015 and consequently, since October 2015, University Assistant PraeDoc at the Institute for Byzantine and Modern Greek Studies, where she writes her dissertation under the supervision of Prof. Claudia Rapp. Her research interests focus on Greek manuscripts (palaeography, codicology and textual transmission) as well as on the application of New Technologies to the Humanities. In particular, she accomplishes on her own sophisticated digital image processing on the palimpsest manuscripts object of her dissertation in order to make readable the erased undertext layers. For this reason she spent April 2016 at the Center for Imaging Science of the Rochester Institute of Technology (NY): there she learned how to use software packages for image processing such as ENVI (a software normally used to extract meaningful information from satellite images) under the supervision of Prof. Roger Easton (one of the scientists who recovered the Archimedes Palimpsest) and Dr. Dave Kelbe. She is an affiliated researcher with the project Alltag und Religion: Byzantinische Gebetbücher als sozialgeschichtliche Quelle (Director: Prof. Claudia Rapp) at the Österreichische Akademie der Wissenschaften – Abteilung Byzanzforschung, with the Centre of Image and Material Analysis in Cultural Heritage (CIMA), Universität Wien – Technische Universität Wien – Akademie der Bildenden Künste Wien, and with the Sinai Palimpsests Project of EMEL (M. Phelps, Executive Director; Prof. C. Rapp, Scholarly Director).

Dissertationsthema:

The Sinai Euchologia Written on Reused Parchment: Communities of Production and Use. Abstract

email: giulia.rossetto@univie.ac.at

Christina Traxler

Christina Traxler ist seit März 2015 Universitätsassistentin am Institut für Historische Theologie (Kirchengeschichte). Nach ihrer Matura an der Handelsakademie studierte sie von 2006 bis 2009 Katholische Religionspädagogik, von 2008 bis 2014 Katholische Fachtheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Ihre Diplomarbeit verfasste sie zum Thema "Das Gutachten der Wiener Universität von 1424 Contra quattuor articulos Hussitarum". Der Arbeitstitel ihrer Dissertation lautet „Firmiter velitis resistere. Die Auseinandersetzung der Wiener Universität mit dem Hussitismus vom Konstanzer Konzil bis zum Beginn des Basler Konzils“; die Arbeit wird betreut von Univ.-Prof. Thomas Prügl. Seit Oktober 2012 ist sie Mitarbeiterin in der Schriftleitung von Archa Verbi. Yearbook for the Study of Medieval Theology, das am Institut für Historische Theologie herausgegeben wird.

Dissertationsthema:

Firmiter velitis resistere. Die Auseinandersetzung der Wiener Universität mit dem Hussitismus vom Konstanzer Konzil (1414-1418) bis zum Beginn des Basler Konzils (1431-1449). Abstract

email: christina.traxler@univie.ac.at

Olha Uhryn

Von 2004 bis 2011 habe ich an der historischen Fakultät der Ukrainischen katholischen Universität in Lviv studiert. Im Bachelorprogram habe ich als Fachbereich die Geschichte des Mittelalters am Institut der klassischen, byzantinischen und mittelalterlichen Studien ausgewählt. Mit der Diplomarbeit unter dem Thema “Grazian und Balsamon: kanonisches Recht im lateinischen Westen und byzantinischen Osten“ habe ich 2009 dieses Programm erfolgreich abgeschlossen. Im anschließenden Magisterstudium (2009-2011) beschäftigte ich mich mit der Erforschung des Themas „Auffassung der Juden in den Werken von Petrus Abaelard und Grazian.“ Im Jahr 2014 erhielte ich das Stipendium vom Fonds „Pastorales Forum“ für das PhD Studium an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, und zwar am Institut für Historische Theologie/Kirchengeschichte.

Dissertationsthema:

Im Dienst von Kircheneinheit und Reform. Wirken und Werk des Bischofs Andreas de Escobar (ca. 1366/67 - ca. 1440). Abstract

email: olha.uhryn@univie.ac.at

Christina Weiler

Seit 2012 arbeite ich an meiner Dissertation mit dem Titel Die Meditationes Vitae Christi – Die Visualisierungsstrategien in illustrierten Trecento-Handschriften, die von Prof. M.V. Schwarz am Institut für Kunstgeschichte betreut wird. Parallel zum Doktorat arbeite ich seit Januar 2016 am FWF-Projekt Die Handschriften aus Italien, Frankreich, Böhmen und Mähren. Beitrag zum Katalog der illuminierten Handschriften des 14. Jahrhunderts in der Universitätsbibliothek Graz mit. Damit konnte ich meine Arbeit seit 2012 am FWF-Projekt Die illuminierten Handschriften in der Universitätsbibliothek Graz. 1300 bis 1400 weiterführen. Beide Projekte sind dem Otto Pächt-Archivs am Institut für Kunstgeschichte zugeordnet und stehen unter der Leitung von Dr. Christine Beier. Von 2010 bis 2011 war ich in der Sammlung von Handschriften und alten Drucken an der Österreichischen Nationalbibliothek beschäftigt, wo ich die Ausstellung Von Fischen, Vögeln und Reptilien. Meisterwerke der kaiserlichen Sammlungen im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek kuratiert und den Ausstellungskatalog herausgegeben habe. Das Studium der Kunstgeschichte schloss ich 2009 mit der Diplomarbeit ÖNB, Cod. 2675* – Schondoch, Die Geschichte der Königin von Frankreich. Wie Bilder erzählen (Betreuer Prof. M. V. Schwarz) ab. Meine Forschungsschwerpunkte liegen bei der Buchmalerei des 14. und 15. Jahrhunderts sowie bei der naturwissenschaftlichen Graphik der Frühen Neuzeit.

Dissertationsthema:

Meditationes Vitae Christi – Die Visualisierungsstrategien in vier Trecento-Handschriften. Abstract

email: christina.weiler@univie.ac.at

Sophie Zimmermann

Sophie Zimmermann, geboren 1987, hat Germanistik mit dem Schwerpunkt Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Wien und einem Semester an der Université de Rouen (Frankreich) studiert. 2011 bis 2013 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des DFG-Projekts ‚Handbuch der deutschen Glossen und Texte des Mittelalters in Geheimschrift‘ unter der Leitung von Prof. Stephan Müller am Institut für Germanistik der Universität Wien. Neben der Literaturwissenschaft gilt ihr Interesse der Archäologie, weshalb sie Ur- und Frühgeschichte studierte, an diversen Forschungsgrabungen teilnahm und als studentische Mitarbeiterin in einem Projekt zur Digitalen Erschließung der Studiensammlung des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie arbeitete. Ihr Germanistikstudium schloss sie 2013 mit der Diplomarbeit zum Thema ‚Sitzen. Semantiken einer Kulturtechnik in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters‘ ab. Seit Sommer 2013 ist sie prae doc-Universitätsassistentin am Institut für Germanistik und schreibt ihre Dissertation über realen und erzählten Verlust deutschsprachiger Texte und Handschriften, die von Prof. Stephan Müller betreut wird. In der VDA freut sie sich auf den interdisziplinären Austausch.

Dissertationsthema:

Verlorene Bücher. Über imaginierten und tatsächlichen Verlust deutschsprachiger Texte und Handschriften des Mittelalters. Abstract

email: sophie.zimmermann@univie.ac.at

Lena Zudrell

Mein Name ist Lena Zudrell, ich bin 1985 in Bregenz geboren. Von 2004 bis 2010 studierte ich Deutsche Philologie an der Universität Wien, seit 2010 arbeite ich an meiner Dissertation zum Thema "Figur und Erzählen. Zu einer historischen Narratologie der Figur anhand der drei Artusromane des Pleier". Im Studienjahr 2010/11 war ich im Rahmen von Erasmus an der University of Cambridge und arbeitete danach bis 2014 als Lektorin bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Seit März 2014 bin ich prae-doc-Assistentin am Institut für Germanistik. Ebenfalls seit 2014 bin ich Bibliographin der deutsch-österreichischen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft.

Dissertationsthema:

Figur und Erzählen. Zu einer historischen Narratologie der Figur anhand der drei Romane des Pleier. Abstract

email: lena.zudrell@univie.ac.at